Die Katastrophe darf nie vergessen werden, den ein Supergau kann sich auch in Europa jederzeit ereignen.

Freistadt (OTS) Am 11. März 2011 wurde die japanische Ostküste nach einem schweren Erdbeben von einem Tsunami überrollt, der auch das Atomkraftwerk Fukushima schwer getroffen hat.

Von vier Reaktoren, wurden drei so schwer beschädigt, dass es zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität mit Freilegung der Reaktorkerne (Kernschmelze), einem Supergau gekommen ist, der weite Teile Japans verseucht hat.

Weit über 100.000 Menschen mussten evakuiert werden und können teilweise bis heute nicht in ihre Häuser zurück. Hundertausende Tiere verhungerten qualvoll.

Den Menschen wurde jedwede Hilfe seitens des Staates zugesagt, aber heute warten noch immer tausende von Flüchtlingen auf staatliche Hilfe und viele leiden unter Depressionen!

„Zehn Jahre danach kann niemand sagen, wie viele Opfer die Katastrophe gefordert hat bzw. noch fordern wird, weil die Auswirkungen oft erst nach Jahrzehnten sichtbar werden“, unterstreicht Manfred Doppler vom Anti Atom Komitee.

Auch zehn Jahre nach dem Supergau ist die Gegend um das Atomkraftwerk noch radioaktiv verseucht, ist die Gegend Sperrgebiet. Millionen Liter von verseuchtem Kühlwasser lagern in Tanks, die teilweise undicht sind.

„Während in Österreich die durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung unter 3mSv/Jahr beträgt, gibt die japanische Regierung Bereiche mit der mehr als 7-fachen Strahlendosis für die Bewohner frei“, so Manfred Doppler weiter und er betont abschließend: „Auch zehn Jahre nach dem Supergau dauert die Katastrophe von Fukushima noch immer an und sie darf nicht vergessen werden, denn auch in Europa kann ein Supergau jederzeit passieren. Wir haben daher eine Plakataktion in den Gemeinden gestartet und auch die Unterschriftenaktion gegen den Atomausbau und ein grenznahes Atommülllager in Tschechien bis in den Herbst verlängert!“

Näheres unter: http://www.anti.atom.at

Rückfragen & Kontakt:

Anti Atom Komitee
DI Manfred Doppler
+43 (0)664 45 05 015

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