Eine hochkarätige Runde aus Partnern, Sponsoren und Freunden feierte im Haus der Industriellenvereinigung

Wien (OTS) Der große Festsaal im Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz stand Mittwochabend ganz im Zeichen der Vielfalt. Der Verein „Wirtschaft für Integration“ feierte sein zehnjähriges Bestehen, blickte stolz zurück auf bisher Erreichtes und kündigte zugleich ein Feuerwerk an neuen Aktivitäten und Projekten an.

Über 200 Veranstaltungen hat der Verein seit seiner Gründung am 19. März 2009 organisiert und dabei über 45.000 Menschen als Teilnehmer begrüßen dürfen. Veranstaltungsreihen wie „Sag’s Multi“ oder Mentoringprogramme wie Konnex und MiA erfreuen sich bis heute wachsender Beliebtheit, und welche ungeheure Kraft von den zweisprachigen Impulsreferaten der Teilnehmerinnen ausgeht, konnten sich auch die zahlreich erschienenen Gäste des Jubiläumsfestes überzeugen.

IV-Präsident Georg Kapsch fand in seiner Keynote klare Worte zum Thema: „Die Zeiten nationaler Enge, als jedes Land, jeder Staat für sich gelebt und gewirtschaftet hat, sind von vorgestern. Österreich braucht Zuwanderung – und Integration ist ein wesentlicher Faktor für sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Dynamik.” Zum Thema Integration präzisierte der IV-Präsident: “Integration ist ein wechselseitiger Prozess, der fördert und fordert. Erfolgreiche Integration hat aber nicht Assimilation, sondern ein hohes Maß an wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Partizipation zum Ziel“, und betonte abschließend: “Gerade Bildung und Arbeit haben eine hohe integrative Bedeutung.“

Der Einladung der Obleute Georg Kraft-Kinz, Ali Rahimi und Martin Himmelbauer, sowie Geschäftsführer Peter Wesely, waren zahlreiche prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft gefolgt, allen voran natürlich die beiden Schirmherren aus Gründungstagen, Alt-Bürgermeister Michael Häupl und der langjährige Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad, weiters Stadtrat Jürgen Czernohorszky, BSO- und Volkshilfe Wien Präsident Rudolf Hundstorfer, Lukoil-Geschäftsführer Robert Gulla, Hink-Chef Peter Spak, Bäckermeister Kurt Mann, Interspot Boss Nils Klingohr, die ehemalige WKW Präsidentin Brigitte Jank, Admiral Vorstandsdirektorin Monika Racek, John Harris Chef Ernst Minar, der langjährige McDonalds Österreich Chef und jetzt Franchisenehmer Andreas Schwerla, Wien Politiker wie Faika – El Naghashi und David Ellensohn, WAFF Vize Chef Alexander Juen, und ABZ*Austria Chefin Manuela Volllmann, Volksanwältin Gertrude Brinek, die Unternehmerin und langjährige VP Politikerin Christine Marek, uvm.

„Wir brauchen die Internationalität im Land. Abschottung schadet der Wirtschaft. Angst ist ein schlechter Ratgeber“, so Georg Kraft-Kinz, Ali Rahimi und Martin Himmelbauer, die Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration (VWFI). Für sie ist es notwendig, „aus der Überlagerung des Themas Migration durch das Thema Asyl endlich herauszukommen.“

Starkes Netzwerk – Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft

Einen besonderen Dank richteten die Obleute naturgemäß an die über 80 Partner, Sponsoren und Vorstandsmitglieder, die einerseits finanziell, vor allem aber auch in der operativen Arbeit für die gemeinsame Sache immer unterstützend zur Seite standen, darunter langjährige Unternehmenspartner wie die Österreichischen Lotterien, Lukoil Holding, Stadt Wien, Rewe International, Siemens AG Österreich, Kapsch TrafficCom, Interspot Film, Uniqa Österreich, Mann Bäckerei & Konditorei, Admiral Casinos & Entertainment, McDonalds, Hink und Porr – sowie an Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer.

Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Vereins „Wirtschaft für Integration“ meldeten sich auch einige Mitglieder aus Ehrenpräsidium und Vorstand zu Wort:

Präsident Erwin Hameseder (Raiffeisen NÖ-Wien) betont: „Gerade in der Wirtschaft, aber auch in Wissenschaft, Kunst und Sport ist Internationalität ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Vielfalt ist entscheidend für Innovation und Weiterentwicklung. Viele Unternehmen haben inzwischen dies als Chance erkannt.“

Für Österreichische Lotterien Vorstand Bettina Glatz-Kremsner sind die zehn Jahre VWFI mehr als ein Rückblick auf „zahlreiche innovative Projekte“, sie stellt fest: „Das Engagement aller Beteiligten ist beispiellos und ungebrochen. So freuen wir uns auf eine Zukunft, in der durch unser aller Botschaft Integration in unserem Land noch besser als Chance begriffen werden kann.“

Der Wiener Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky ist es wichtig, dass Ziel von Integrationspolitik zu sehen, „dass alle Menschen die Möglichkeit haben, auf eigenen Beinen zu stehen und selbstbestimmt leben zu können. „Integrationspolitik muss das Ziel haben, dass die Gesellschaft zusammenwächst.“

Andreas Schwerla – als McDonalds Vertreter von Anfang an im Vorstand des VWFI – sieht den VWFI als „wichtige Institution, die durch Integrationsarbeit nicht nur die Gemeinschaft fördert, sondern auch den Wirtschaftsstandort Österreich stärkt. Durch die sprachlichen und integrativen Förderungen des VWFI und seiner Partner erhalten Menschen neben der leichteren Integration in die österreichische Gesellschaft auch die Chance auf persönliche und berufliche Weiterentwicklung.“

Die Admiral Vorstandsvorsitzende Monika Racek sieht den VWFI als „wichtigen Impulsgeber für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und trug wesentlich zur Bewusstseinsbildung der Bedeutung von gelungener Integration bei. Wir unterstützen die Arbeit des Vereins bereits sehr lange und sind überzeugt, dass nur durch gemeinsame Anstrengung auch in Zukunft Vielfalt als Chance erkannt wird.“

LUKOIL Geschäftsführer Robert Gulla: „Grenzüberschreitender wirtschaftlicher Erfolg ist nur dann möglich, wenn Internationalität und nachhaltige Perspektiven Hand in Hand gehen. Der wertschätzende Umgang mit der Vielfalt ist wesentlich für ein Klima, in dem gemeinsam der Erfolg erarbeitet und gefeiert werden kann. Deshalb engagiert sich LUKOIL gerade in Projekten des VWFI für junge Menschen. Sie müssen in ihrer Internationalität aufgrund von Herkunft, Reisefreiheit, grenzüberschreitende Bildungswege und Freundschaften gestärkt werden. Denn es geht um eine gemeinsame Zukunft.

Bäckerchef Kurt Mann sieht die die Vielfalt seiner MitarbeiterInnen als Chance: Migration und Integration waren und werden immer Thema sein. Vom Auszug aus Ägypten bis heute. Wichtig ist der menschliche Zugang, bei mir arbeiten heute schon Menschen aus 35 Nationen. Für mich zählen nicht Religion, Herkunft oder Hautfarbe. Für mich zählen Hand, Herz und Hirn: wenn jemand tüchtig ist, aufrichtig und fleißig, dann gebe ich ihm jede Chance! So wie dem syrischen Bäcker, der seit einigen Monaten bei mir arbeitet. Er hat die Chance bekommen und voll genutzt, alle sind sehr zufrieden. Und die schlechten Deutschkenntnisse bekommen wir auch noch in den Griff.“

Auch Karl-Heinz Strauss, der CEO von PORR, sieht in der Vielfalt seiner MitarbeiterInnen einen zentralen Erfolgsfaktor: „Vielfalt ist unsere Stärke und verschiedene Sichtweisen sichern unseren Erfolg. Eine offene Kultur des fairen Miteinanders ist nicht nur für die Bauindustrie von hoher Bedeutung, sondern birgt auch große Chancen für unsere Gesellschaft.“

UNIQA Chef Kurt Svoboda sieht gelebte Integration als „Muss für die Zukunft des Standorts Österreich in der Mitte Europas.“

Die Wien- Holding ist ein wichtiger Projektpartner für den VWFI, Geschäftsführerin Sigrid Oblak, geht es um die Zukunftsorientierung:
„Mehrsprachigkeit und Internationalität sind dabei wichtige Bausteine für den Erfolg, denn sie eröffnen neue Sichtweisen und Möglichkeiten. Daher leben auch wir in unserem Unternehmen Vielfalt, Integration und Akzeptanz.“

Eine Vorauswahl von honorarfreien Bildern (Fotocredit: Pawel Gruszkiewicz/VWFI) der Veranstaltung über folgenden Link per wetransfer: https://bit.ly/2HBFrbs , weitere Fotos auf Anfrage -Informationen zum Verein „Wirtschaft für Integration“ sowie Statements aus dem Kreis der Partner und Unterstützer unter
http://www.vwfi.at/index.php?id=716

Die Zehnjahresfeier wurde ermöglicht durch Unterstützung von Industriellenvereinigung, Siemens, Admiral und Österreichischen Lotterien.

Rückfragen & Kontakt:

Peter Wesely,
Verein „Wirtschaft für Integration“
Tel: +43/664 1838140
Mail: p.wesely@vwfi.at
www.vwfi.at

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