BZÖ für Neuausrichtung der Jubiläumsfeier – Deutschsprachige Minderheit in Slowenien endlich anerkennen – 10. Oktober soll Tag der direkten Demokratie werden

Klagenfurt (OTS) Scharfe Kritik übt heute BZÖ-Kärnten Obmann Helmut Nikel an dem Vorhaben der Kenia-Koalition, die 100-Jahr-Feierlichkeiten des Landes in einem Amateur-Fußballturnier gipfeln lassen zu wollen: „Ich spreche mich für eine komplette Neuausrichtung aus, um den historischen Hintergrund der Feier ausreichend würdigen zu können. Das BZÖ-Kärnten wird sich auch dafür einsetzen, dass zum Jubiläum der 10. Oktober österreichweit zu einem Feiertag erklärt wird. Österreichs Grenze würde anders verlaufen, hätte es keine Volksabstimmung gegeben. Das Jubiläum im Jahr 2020 sollte Anlass sein, um einmalig über die Landesgrenze hinaus diesen Gedenktag würdigen zu können“. Nikel verlangt zudem eine Schwerpunktsetzung: „Angesichts des Spardrucks im Land müssen Prioritäten gesetzt werden. Die Subvention eines Fußballturniers im Rahmen der Feierlichkeiten gehört meiner Auffassung nach bestimmt nicht dazu“.

„Während die italienische und ungarische Volksgruppe fix verankert sind und so bestimmte kollektive Sonderrechte genießen, bemühen sich die Vertreter der deutschsprachigen Volksgruppe seit der Eigenstaatlichkeit Sloweniens bisher aber vergeblich um Anerkennung als autochthone Minderheit. Ohne entsprechende Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung gegenüber der deutschsprachigen Minderheit läuft diese Gefahr, in Zukunft mit Auflösungstendenzen kämpfen zu müssen“, warnt Nikel, Spitzenkandidat des BZÖ für die Landtagswahl.

“Der 10. Oktober soll nicht nur ein Gedenktag an die historische Volksabstimmung von 1920 sein, er soll wieder zum Abstimmungstag werden, an dem das Volk gefragt wird und die Kärntner selbst per Stimmzettel entscheiden können. Einmal in der Legislaturperiode sollen am 10. Oktober die brennendsten Zukunftsragen durch das Kärntner Volk entschieden werden. Mehr denn je haben die Kärntnerinnen und Kärntner ein Bedürfnis nach mehr Selbstbestimmung”, schließt Nikel.

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