LR Teschl-Hofmeister und LR Königsberger-Ludwig hissen „Gewalt frei leben“-Fahne vor dem Landhaus in St. Pölten

St. Pölten (OTS/NLK) Jährlich finden im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ verschiedene Aktivitäten statt, um ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Eine Aktivität ist das gemeinsame Fahnenhissen vor dem Landhausschiff. So hissten Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig heute Vormittag vor dem Landhaus in St. Pölten gemeinsam die symbolische Fahne „Gewalt frei leben“. „Das Thema Gewalt gegen Frauen bedarf nach wie vor einer laufenden Präventionsarbeit und Zusammenarbeit aller involvierten Stellen. Jede Frau, die Schutz und Hilfe braucht, findet in Niederösterreich ein nahezu flächendeckendes Netzwerk an Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen, die Unterstützung in schwierigen Lebensphasen und bei unterschiedlichen Problemstellungen bieten“, so Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig. Im Jahr 2020 wurden in Niederösterreich bisher 2.000 Betretungsverbote ausgesprochen, drei davon in Kombination mit einer Anzeige wegen Stalking. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen um rund 200 Betretungsverbote gestiegen.

Um die Netzwerkarbeit der involvierten Stellen im Bereich der Gewaltprävention zu unterstützen, wird jährlich ein Symposium gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich ausgerichtet. So auch heuer: Im Anschluss an das Fahnenhissen findet im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ und der „Nationalen Strategie zur schulischen Gewaltprävention“ das Online-Symposium zum Thema „Verantwortungsbewusstes Miteinander – analog & digital“ statt. Ziel ist es, Synergien im Bereich „Gewaltprävention für Frauen und Kinder“ sowie im Bereich „Gewaltprävention in der Lebenswelt Schule“ zu schaffen. „Es ist uns ein Anliegen, dass das Symposium trotz der aktuellen Corona-Pandemie in irgendeiner Form stattfinden kann. So haben wir uns dazu entschieden, die Veranstaltung heute online abzuhalten. Gewaltprävention darf auch und vor allem in diesen herausfordernden Zeiten keinesfalls in den Hintergrund geraten“, so Teschl-Hofmeister und Königsberger-Ludwig.

In Niederösterreich bieten zehn Frauenberatungsstellen mit sieben Außenstellen Beratung und Hilfe in schwierigen Lebensphasen. Für Schutz und Unterkunft bei Gewalt in der Familie stehen sechs Frauenhäuer bereit und das Gewaltschutzzentrum NÖ berät und begleitet bei Betretungsverboten und Wegweisungen. Damit Betroffene wissen, wohin sie sich wenden können, wurde bereits im Vorjahr ein Infofolder über Anlaufstellen in Niederösterreich aufgelegt, der in Supermärkten, in Gemeinden, Kliniken, Bezirkshauptmannschaften, Arztpraxen, beim AMS und anderen öffentlichen Einrichtungen zu finden ist. „Oberste Priorität ist es, vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten weiterhin intensiv zu bewerben, um Betroffenen rasch helfen zu können. Gleichzeitig ist es zudem unerlässlich, Kinder schon in jungen Jahren zu informieren und zu sensibilisieren, um das Entstehen von Gewaltsituationen in der Zukunft zu vermeiden. Wenn Gewalt bereits stattfindet ist es besonders wichtig Betroffenen zu zeigen, dass es niemals eine Rechtfertigung für Gewalt gibt, sie nicht alleine sind und dass es Hilfeleistungen gibt“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister und Landesrätin Königsberger-Ludwig.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

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