Ab 29. März unter dem Motto „Opfer”

St. Pölten (OTS/NLK) Das Osterfestival „Imago Dei” im Klangraum Krems, das heuer zum 20. Mal stattfindet, steht diesmal vom 29. März bis 22. April unter dem Motto „Opfer“ und reflektiert dessen verschiedene Bedeutungen vom Sacrificium bis zum Opfermahl. Das Programm der ersten beiden Wochenenden beleuchtet dabei Aspekte des Themas im christlichen wie im islamischen Raum und spannt einen Bogen von archaisch anmutenden, traditionellen georgischen Kirchenliedern bis zu Claudio Monteverdis „Marienvesper“, von Gesängen marokkanischer Berberfrauen, die in ihrer Heimat im Verborgenen stattfinden müssen, bis zum uralten Opfer- und Läuterungsritus des ägyptischen Al-Zar-Kults.

Der Auftakt erfolgt am Freitag, 29. März, ab 18 Uhr bei freiem Eintritt mit Robin Minards aus mehreren Hundert Lautsprechern bestehender Klanginstallation „Silent Music“, ab 19 Uhr bringen dann der Chor Ad Libitum und das Ensemble Barucco Claudio Monteverdis „Vespro della Beata Vergine da concerto“ zur Aufführung; zudem reflektiert Leo Zogmayer in einem Prolog über den Begriff „Imago Dei“. Am Samstag, 30. März, steht ab 19 Uhr Bodo Hells Sprechperformance „Opfer & das Georgische Wunder“ mit dem Ensemble Didgori auf dem Programm. Bereits ab 15.30 Uhr wird im Kino im Kesselhaus Andrej Tarkowskijs Film „Opfer“ aus dem Jahr 1986 gezeigt.

Am Freitag, 5. April, gibt es ab 19 Uhr zunächst eine Podiumsdiskussion mit der Imamin Seyran Ates und Gudrun Harrer darüber, wie weit „Opfer sein und Opfer bringen“ auch ein Thema der Frauen ist, ehe das Berberfrauen-Ensemble Roudaniates aus Südostmarokko auftritt. Am Samstag, 6. April, bringt das Ensemble Mazaher ab 19 Uhr Musik der drei Formen des Al-Zar-Kults aus Ägypten zu Gehör. Fortgesetzt wird am Freitag, 12. April, ab 19 Uhr mit „Lass dich heimgeigen, Vater…“, wobei die Wachauer Pestbläser einen Dorfroman des Kärntner Schriftstellers Josef Winkler in klingende Aktion umsetzen. Bereits ab 17 Uhr kommt es im Ernst Krenek Forum im Minoritenkloster bei freiem Eintritt zur Uraufführung „Nupta Cadavera“ von James Rushford.

Am Samstag, 13. April, spielen Ferhan und Ferzan Önder ab 19 Uhr Musik für zwei Klaviere von George Gershwin, Johann Sebastian Bach, Igor Strawinsky u. a.; bereits ab 16 Uhr zeigt das Kino im Kesselhaus „Die Tage wie das Jahr“ von Othmar Schmiderer. Am Palmsonntag, 14. April, zelebrieren das Ensemble Names, Paul Renner, Alexander Moosbrugger u. a. ab 20 Uhr unter dem Titel „Blutspuren“ ein Opfermahl mit multimedialer Performance. Am Gründonnerstag, 18. April, bewegen sich Gidon Kremer, Oleg Maisenberg und Solisten der Kremerata Baltica ab 19 Uhr mit Werken von Franz Schubert, Mieczysław Weinberg und Alfred Schnittke „Zwischen Erde und Himmel“.

Am Karfreitag, 19. April, spielt das Pannonische Blasorchester ab 19 Uhr „In Erwartung der Auferstehung“ Trauer- und Auferstehungsmusik von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Julius Fučík, Antonín Dvořák und Olivier Messiaen. Letzter Programmpunkt ist am Ostermontag, 22. April, „So bist du doch mein Leben“ mit dem Ensemble La Dolcezza und Hanna Zumsande, die ab 18 Uhr Passions- und Auferstehungsmusik von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber u. a. intonieren.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02732/90 80 33, e-mail tickets@klangraum.at und www.klangraum.at.

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