Initiative für das gute Testament informiert seit 2012 über das Thema Erben – FVA sagt Danke und zieht Bilanz

<i>Viele Menschen überlegen, neben Familienangehörigen auch eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament zu bedenken, wissen jedoch nicht was sie dafür tun und beachten müssen.</i>

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands

Die ersten 5 Jahre unserer Initiative Vergissmeinnicht.at waren geprägt von dem gemeinsamen Bestreben, Aufklärungsarbeit zum sensiblen Thema Erben zu leisten und Menschen für die Möglichkeit zu sensibilisieren einen Teil ihres Vermögens einer gemeinnützigen Organisation zu vermachen.

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands

Bei allen, die sich bereits für eine Testamentsspende entschieden haben, möchten wir uns herzlich bedanken!

Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands

Wien (OTS) Vergissmeinnicht.at – die Initiative des Fundraising Verbands Austria für das gute Testament – feiert ihr 5-jähriges Bestehen. Seit Sommer 2012 informiert Vergissmeinnicht.at gemeinsam mit mittlerweile 69 Mitgliederorganisationen, darunter Caritas, WWF, Kindernothilfe Österreich oder Österreichisches Rotes Kreuz, über das sensible Thema Erben und die immer beliebter werdende Möglichkeit, einen Teil des Nachlasses einer gemeinnützigen Organisation zu hinterlassen. Heute werden in Österreich 50-55 Millionen Euro jährlich in Form von Testamentsspenden gespendet. Damit sind Erbschaften längst ein zentraler Faktor im Spendenaufkommen und in Zukunft von noch größerer Bedeutung. Einerseits werden immer mehr Vermögenswerte vererbt und andererseits steigt die Zahl der Menschen ohne Erben. Laut Studie des WU-Ökonomen Stefan Humer wird die Zahl der vererbten Vermögenswerte insgesamt bis 2030 auf 18,2 Mrd. Euro steigen.

Die Initiative Vergissmeinnicht wurde 2012 gemeinsam mit 28 Organisationen gegründet, um dem Bedürfnis der ÖsterreicherInnen nach neutralen Informationen zu den Möglichkeiten beim Vererben nachzukommen. „Viele Menschen überlegen, neben Familienangehörigen auch eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament zu bedenken, wissen jedoch nicht was sie dafür tun und beachten müssen.“, berichtet Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands. Vergissmeinnicht.at stellt dieses rechtliche Informationsbedürfnis in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Notariatskammer seit nunmehr 5 Jahren sicher. In dieser Zeit ist das Interesse der ÖsterreicherInnen kontinuierlich angestiegen. Mittlerweile können sich fast 15% der über 40-jährigen  vorstellen, eine gemeinnützige Organisation im Testament zu bedenken – 2012 waren es noch 8%.

Dass sich Vergissmeinnicht.at als Informationsplattform etabliert hat, zeigt auch das große Interesse an den Service-Angeboten. Jährlich organisiert die Initiative mehrere Gemeinschaftsveranstaltungen sowie zahlreiche Info-Abende. Insgesamt wurden dabei bisher mehr als 5.000 Interessenten angesprochen. Tausende Menschen konnten darüber hinaus bei mehreren Seniorenmessen pro Jahr erreicht werden. Fast 100.000 Infofolder in mehreren Auflagen wurden seit Bestehen von Vergissmeinnicht.at unter den ÖsterreicherInnen verteilt.

Testamentsspenden bewirken Gutes in unterschiedlichsten Bereichen:

Die wichtigste Motivation für Testamentsspender ist der Wunsch, dass die Anliegen, die ihnen schon zu Lebzeiten wichtig waren, auch nach ihrem Leben sichergestellt werden. Die Bereiche, in denen Testamentsspenden nachhaltig Positives bewirken, sind vielfältig und reichen von der Kinderhilfe über Tier- und Umweltschutz bis zur Förderung von Bildungs-, Kunst- und Kultureinrichtungen.

Der Architektin und Autorin Elisabeth Baudisch ist die Unterstützung von Kindern schon seit Jahrzehnten ein großes Anliegen. Durch einen Schicksalsschlag selbst kinderlos, übernahm sie mehrere Patenschaften für notleidende Kinder. Um ihr Vermögen einmal Kindern zugutekommen lassen zu können, bedachte Baudisch 2015 das SOS-Kinderdorf Moosburg in ihrem Testament. So kann die großzügige Spenderin selbst noch miterleben, welche Projekte mit Spendengeldern umgesetzt werden.

Auch der Einsatz für den Schutz unserer Umwelt ist für immer mehr ÖsterreicherInnen ein über den eigenen Tod hinausgehendes Bedürfnis. Vermächtnisse einzelner engagierter Menschen ermöglichen es beispielsweise dem WWF wegweisende Umweltschutz-Projekte in Thailand zu realisieren, wo die wirtschaftliche Entwicklung drastische Folgen für die Natur mit sich bringt. Im Zoo Salzburg konnte der Neubau des Löwenhauses mithilfe der großzügigen Testamentsspende einer Katzenliebhaberin realisiert werden.

FVA sagt Danke und zieht Bilanz:

Die ersten 5 Jahre unserer Initiative Vergissmeinnicht.at waren geprägt von dem gemeinsamen Bestreben, Aufklärungsarbeit zum sensiblen Thema Erben zu leisten und Menschen für die Möglichkeit zu sensibilisieren einen Teil ihres Vermögens einer gemeinnützigen Organisation zu vermachen.“, so Günther Lutschinger. „Bei allen, die sich bereits für eine Testamentsspende entschieden haben, möchten wir uns herzlich bedanken!

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Andreas Anker, Presse Fundraising Verband, T: 0676/4214706, E: presse@fundraising.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.