54. Welldone Lounge: Wegweisend

54. Welldone Lounge: Wegweisend

Wien (OTS) Zahlreiche prominente GĂ€ste aus Gesundheit, Wirtschaft und Politik folgten am Donnerstag der Einladung der Welldone Werbung & PR GmbH zur bereits 54. Welldone Lounge, die unter dem Motto „Wegweisend“ das brandaktuelle Thema Patientensicherheit aufgriff. Den Rahmen bildete das Gartenpalais des Palais Liechtenstein. Welldone-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Robert Riedl und Mag. Hanns Kratzer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der PERI Consulting GmbH, freuten sich, gleich vier hochkarĂ€tige Sprecher fĂŒr Impulsreferate begrĂŒĂŸen zu können: Der PrĂ€sident des Vereins zur Förderung von Forschung Wissenschaft (vfwf), Uni.-Prof. Dr. Klaus Markstaller, vfwf-VizeprĂ€sident Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant, MedUni-Wien-Rektor Univ.-Prof. Dr. Markus MĂŒller und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, Medizinischer Direktor der Tirol Kliniken GmbH, boten perspektivische Einblicke in das komplexe Thema, erlĂ€uterten die Bedeutung von fĂ€cherĂŒbergreifenden ZugĂ€ngen und sprachen ĂŒber Initiativen zur Steigerung der Patientensicherheit.

„Ohne Innovation und Forschung kann es in der Medizin keinen Fortschritt geben. Die zukunftsorientierte Lehre und Forschungsmethoden des vfwf sorgen dafĂŒr, dass der Patient besser, schneller und kompetenter behandelt werden kann“, sagte Mag. Hanns Kratzer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der PERI Consulting, in seiner BegrĂŒĂŸung. Dass gleich vier Experten fĂŒr die 54. Welldone Lounge gewonnen werden konnten, freue ihn besonders, so Kratzer weiter: „Das Erfolgsrezept des vfwf ist die interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit aller medizinischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialpolitischen Fachdisziplinen. Als Dienstleister im Gesundheitssystem und als Plattform der Interaktion ist es uns natĂŒrlich eine große Freude, so hochrangige Speaker begrĂŒĂŸen zu können“, sagte Kratzer.

Aus Sicht von vfwf-PrĂ€sident Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller ist einer der vielversprechendsten Ansatzpunkte im Hinblick auf Patientensicherheit speziell im Krankenhausalltag „die Orientierung an Instrumenten und Erfahrungen, wie sie in so genannten ‚High Reliability Organisations‘ (HROs), etwa in der militĂ€rischen und zivilen Luftfahrt, schon seit lĂ€ngerem ĂŒblich sind“, betonte Markstaller. Diese AnsĂ€tze mĂŒssen fĂŒr Gesundheitseinrichtungen adaptiert und klinisch nutzbar gemacht werden. Aber auch InterdisziplinaritĂ€t im perioperativen Prozess werde zunehmend wichtig. Markstaller: „Wir stehen hier vor einem massiven Konzeptwandel. Chirurgen und AnĂ€sthesisten agieren zunehmen als Partner mit dem Ziel, die Versorgungs- und Betreuungssituation von Patienten zu verbessern.“
„Wir können mit Stolz auf die Entwicklungen der letzten Jahre zurĂŒckblicken“, betonte Univ.-Prof. Dr. Markus MĂŒller, Rektor der Medizinischen UniversitĂ€t Wien, in seinem Statement. Die Initiativen des vfwf und die Leistungen der MedUni Wien sowie des AKH Wien mĂŒssen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, ein Anliegen, das er in seiner Funktion als Rektor nur zu gerne unterstĂŒtze, so MĂŒller. FĂŒr ihn bietet der vfwf „ein perfektes Instrument und Bindeglied, um die seit Anfang 2016 neu konzipierte Zusammenarbeit zwischen der MedUni Wien und dem AKH im Sinne einer Renaissance der Wiener Medizinischen Schule zu unterstĂŒtzen“, fĂŒhrte MĂŒller weiter aus.

Eine besondere Herausforderung sei dabei das Schnittstellenmanagement, ergĂ€nzte vfwf-VizeprĂ€sident Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant: „Der vfwf erfĂŒllt dabei die Funktion eines Takt- und Impulsgebers und treibt Innovationen durch konkrete Projekte voran“, so Gnant. Das grĂ¶ĂŸte Risiko fĂŒr die postoperative Patientensicherheit bestehe beim ungeplanten RĂŒck-Transfer von Normalbettenstationen auf Intensivstationen, erlĂ€uterte Gnant die Problematik. Der vfwf begleitet zu diesem Thema ein klinisch-wissenschaftliches Projekt zur Implementierung von Medical Emergency Teams (METs) im perioperativen Bereich des Wiener AKH, um bei drohenden postoperativen Komplikationen frĂŒhzeitig eine Intervention zu erlauben und eine Wiederaufnahme auf eine Intensivstation zu vermeiden.

Risikomanagement ist integraler Bestandteil des Managementsystems eines Gesundheitsunternehmens, unterstrich Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger: „Ein Krankenhaus ist ein Hochrisikounternehmen. Wir mĂŒssen Risiken im Zusammenhang mit dem Behandlungsprozess systematisch erfassen, bewerten und gezielte Maßnahmen zur Risikoreduktion setzen. Klinisches Risikomanagement muss strategisch verankert sein und aus aufeinander abgestimmten, systematischen, integrierten Maßnahmen bestehen“. Tirol Kliniken hat ĂŒber 150 Risikomanager aus verschiedenen Berufsgruppen ausgebildet, die bekannte Risiken stĂ€ndig ĂŒberwachen und Meldungen aus dem elektronischen Fehlermeldesystem bearbeiten. DarĂŒber hinaus erfolgt alle fĂŒnf Jahre ein Risikoassessment aller Abteilungen durch externe Experten. Durch diese Kombination von Maßnahmen ist es gelungen, die Anzahl der SchadensfĂ€lle in den letzten sieben Jahren um 70 Prozent zu reduzieren. .
Die vier VortrĂ€ge boten nicht nur interessante und innovative Einblicke, sondern sorgten im Anschluss auch fĂŒr angeregte Diskussionen unter den GĂ€sten der 54. Welldone Lounge.

Mit dem Welldone-Team und der PERI-Group diskutierten u.a.:

Mag. pharm. Martina Anditsch, AKH Wien
Priv.-Doz. Dr. Martin Andreas, MBA, UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Chirurgie Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna, Medizinische UniversitĂ€t Wien Prof. Robert Fischer, Karl-Landsteiner-Gesellschaft
Martin Fuchs, Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
Mag. Alexander Hagenauer, Hauptverband der österreichischen SozialversicherungstrÀger
Mag. Claudia Handl, Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H.
Ing. Andreas Kronberger, Actelion Pharmaceuticals Austria GmbH Univ.-Prof. Dr. GĂŒnther Laufer, AKH Wien
Miroslaw Lubecki, MBA, AOP Orphan
Sebastian Mörth, Daiichi Sankyo Austria GmbH
OAR Otto MĂŒller, GF VAMED-KMB
Mag. Jan Pazourek, Direktor NÖGKK
Elham Pedram, Gilead Sciences GesmbH
Prim. Univ.-Prof. Dr. Erich Pohanka, Österreichische Gesellschaft fĂŒr Nephrologie
Dr. Michael Pohl, AstraZeneca Österreich GmbH
Mag. Ingo Raimon, GF AbbVie GmbH
Mag. Barbara Rapatz, Panaceo International Active Mineral Production GmbH
Mag. Martin Schaffenrath, stv. Verbandsvorsitzender, Hauptverband der österreichischen SozialversicherungstrÀger
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hannes Stockinger, Österreichische Gesellschaft fĂŒr Geriatrie und Gerontologie
Dr. Sylvia Unterdorfer, Österreichischer Rundfunk
Prof. Helmut Vierstein, PrĂ€sident der Österreichischen Pharmazeutischen Gesellschaft
Georg Wager, MBA, General Manager Eisai GesmbH
Wolfgang Wagner, APA
DI Dr. Christa Wirthumer-Hoche, AGES
Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, PrĂ€sidentin des Berufsverbands der Österreichischen PsychologInnen

RĂŒckfragen & Kontakt:

Welldone Werbung und PR GmbH
Susanne Lang-Vorhofer
(T) 01/402 13 41-37
pr@welldone.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert