Humanitäre Krise in Afghanistan – seit der Machtübernahme der Taliban ist niemand mehr sicher. Für Frauen, Kinder und die LGBTQIA+ Community ist die Lage besonders gefährlich.

Wien (OTS) Mit dem Einmarsch der radikalen Taliban in die Hauptstadt Kabul letzten Sonntag brach im ganzen Land Panik aus. Die Bevölkerung wurde von der eigenen Regierung sowie der gesamten internationalen Gemeinde im Stich gelassen und lebt gefangen in Angst, Krieg und Ungewissheit.

Österreich und die internationale Staatengemeinde tragen die Verantwortung dafür, in dieser akuten Notlage den Menschen vor Ort schnell zu helfen. Das heißt sie zu evakuieren und auch langfristig Unterstützung in dieser humanitären Krise zu leisten. Während sich in Kabul Personen aus Angst an Flugzeuge klammern und so den eigenen Tod riskieren, hält die österreichische Bundesregierung stur an ihrer menschenfeindlichen Asylpolitik fest und plant weiter in diese Kriegsgebiete abzuschieben.

“Die ÖH Uni Wien kritisiert diese Vorgehensweise scharf. Abschiebungen nach Afghanistan und restriktive Asylpolitik sind Mord. Afghanistan ist nicht sicher”, so Toma Khandour aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Wir fordern die sofortige Evakuierung und die sichere Ausreise aller gefährdeten Personen. Vor allem Frauen, Kinder, ethnische Minderheiten, die LGBTQIA+ Community und Regimekritiker_innen der fundamentalistischen Taliban schweben in hoher Gefahr. Man muss sie so schnell wie möglich aus Afghanistan bringen und ihnen Asyl gewähren.

“Dass Österreich mit Terrorist_innen verhandelt, ist ein unduldbarer Zustand. Die Regierung tötet und wir dürfen nicht stillsitzen. Sichere Fluchtrouten und menschliche Asylpolitik jetzt!”, appelliert Jessica Gasior aus dem Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Wir fordern einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan, denn Menschenrechte sind unverhandelbar!

Jetzt ist es wichtig, Druck auf Politiker_innen aufzubauen und den Menschen in Afghanistan zu zeigen, dass uns ihr Schicksal nicht egal ist. Lasst uns diese Solidarität auf die Straße bringen. Morgen, am 21. August, startet um 16 Uhr eine Demonstration am Stephansplatz, die gemeinsam von Gruppen aus der afghanischen Community, linken und pro – Asyl – Gruppen organisiert wurde.

Unter folgendem Link sind die genaue Route und weitere Informationen abrufbar:
https://www.facebook.com/events/249210990248653

Rückfragen & Kontakt:

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