Horrende Arbeitszeiten, Überstunden nicht bezahlt, Kündigung im Krankenstand

Wien (OTS) Branislav M. arbeitete für eine Firma, die für eine Lebensmittelhandelskette Transporte durchführte. Er hatte oft horrende Arbeitszeiten von 1 Uhr früh bis 17.30 Uhr abends – mehr als 15 Stunden! Überstunden und Krankenentgelt blieben allerdings unbezahlt. AK Präsidentin Renate Anderl: „Die AK sorgte für Gerechtigkeit, der Lkw-Fahrer bekommt 16.000 Euro netto nachbezahlt.“

Schließlich musste er sich über eine längere Zeit krankmelden. Danach bekam er keine Arbeit mehr zugeteilt und wurde schließlich gekündigt. Ein Haufen Überstunden und ein Teil der Entgeltfortzahlung im Krankenstand blieben unbezahlt. Der Arbeitnehmer musste sein Geld mithilfe der AK vor Gericht einfordern. Die Firma ging zwischenzeitlich pleite, die AK verhalf dem Arbeitnehmer vor dem Insolvenzentgeltfonds zu seinem Geld: Der Lkw-Fahrer bekommt rund 16.000 Euro netto.

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