Mit der Offensive Arbeitsmarkt liegen Vorschläge auf dem Tisch – rasche Umsetzung ist gefordert.

Wien (OTS) „Die Bundesregierung ist einmal mehr gefordert, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit schneller in die Gänge zu kommen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl angesichts der heute präsentierten Arbeitslosenzahlen. Neben kurzfristigen Maßnahmen wie der Verlängerung der COVID19-Kurzarbeit bis Mitte des Jahres muss die Bundesregierung rasch wirkungsvolle Instrumente einsetzen, um die Arbeitslosigkeit maßgeblich zu senken und um sicherzustellen, dass unser Sozialstaat auch weiterhin funktioniert. „Dem Staat kommt hier eine wichtige Rolle als Beschäftigungsmotor und Arbeitgeber zu“, so Anderl. „Denn jeder Euro, den die öffentliche Hand investiert, fließt mit bis zu 70 Prozent wieder ins Budget retour.“ Die AK schlägt daher vor, dass Arbeitsplätze in der Pflege, in den Kindergärten, in der Bildung, im öffentlichen Nahverkehr, im Kampf gegen die Klimakrise und im Bereich Digitalisierung geschaffen werden.

Ein weiteres Instrument zur Entlastung des Arbeitsmarkts bietet die im AK-Modell „Chance 45“ vorgeschlagene Schaffung geförderter Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in öffentlichen Dienstleistungen im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich, die auch mit einer Gemeindemilliarde finanziert werden könnten. Damit könnten für bis zu 45.000 Menschen im Alter ab 45 sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden, z.B. in Gemeinden oder gemeinnützigen Einrichtungen. „Hinter den Arbeitslosenzahlen stecken Menschen, die Ängste und finanzielle Nöte haben. Es braucht daher auch eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent und endlich Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt!“, so Anderl abschließend.

Die Vorschläge der AK Offensive Arbeitsmarkt im Detail:
www.arbeiterkammer.at/OffensiveArbeitsmarkt

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