Konzerninteressen werden vor Interessen der Beschäftigten und der Umwelt gestellt

Wien (OTS) „Viele EU-Bürgerinnen und Bürger, vor allem in Österreich, haben sich an Petitionen gegen Handelsabkommen wie TTIP, CETA und JEFTA beteiligt. Dass das EU-Parlament heute das Abkommen zwischen Japan und der EU beschlossen hat, ist ein Schlag ins Gesicht derer, die mit viel Einsatz und Engagement für einen fairen Handel kämpfen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. Denn JEFTA ist ein Konzernabkommen, das der Industrie nützen wird und Standards im Arbeitsrecht und im Umweltschutz gefährden wird. „Zumal Japan nicht einmal alle acht Mindestarbeitsnormen ratifiziert hat“, fügt Anderl hinzu. Die AK ist überzeugt, dass das Thema Handelspolitik auch bei den im kommenden Jahr stattfindenden EU-Wahlen ein wichtiges Thema sein wird. Dazu Anderl: „Die EU-Bürgerinnen und Bürger sind es leid, dass die EU eine Union der Konzerne und nicht der Menschen ist. Wir als AK werden uns jedenfalls weiter dafür einsetzen, einen Ausgleich im Interesse der ArbeitnehmerInnen und KonsumentInnen zu erreichen.“

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