Seit Corona heißt es für preiswerte Drogeriewaren, Lebens- und Reinigungsmittel meist tiefer ins Geldbörsel greifen, Preise für Markenprodukte oft gesunken

Wien (OTS) Günstige Drogeriewaren kosten seit Corona meist – deutlich – mehr, günstige Lebens- und Reinigungsmittel etwas mehr. Der Grund: Zumeist waren nur mehr teurere Produkte erhältlich und nicht die günstigeren Eigenmarken. Auch wenn die teureren Markenprodukte billiger wurden, sind sie noch immer „geschmalzen“. Das zeigt ein aktueller AK Preismonitor bei fünf Online-Shops und sieben Filialgeschäften im Juli.

„Viele Menschen sind noch in Kurzarbeit oder ohne Job – sie müssen nach wie vor mit weniger Einkommen auskommen. Sie schauen aufs Geld und vergleichen beim Einkauf sehr wohl die Preise. Höhere Preise treffen sie deshalb härter“, sagt AK KonsumentInnenschützerin Gabriele Zgubic.

Teurer oder billiger seit der Corona-Krise?

Online-Shop Erhebung Produkte Teurer/billiger
Preiswerteste Drogeriewaren (Online-Shops)
Bipa 06.02.2020-06.07.2021 33 um 33,5 % teurer
Müller 04.02.2020-08.07.2021 32 um 9,3 % teurer
DM 05.02.2020-07.07.2021 33 um 5,8 % billiger
Preiswerteste Lebens-, Reinigungsmittel (Geschäfte)
Hofer 02.03.2020-23.06.2021 40 um 2,0 % billiger
Lidl 02.03.2020-24.06.2021 40 um 0,6 % teurer
Penny 04.03.2020-30.06.2021 40 um 3,5 % teurer
Spar 03.03.2020-28.06.2021 40 um 2,9 % teurer
Billa 04.03.2020-30.06.2021 40 um 1,9 % billiger
Billa Plus 05.03.2020-01.07.2021 40 um 1,4 % teurer
Interspar 03.03.2020-29.06.2021 40 um 1,4 % billiger
Marken-Drogeriewaren (Online-Shops)
Müller 08.10.2019-15.07.2021 80 um 2,2 % teurer
Bipa 09.10.2019-12.07.2021 102 um 5,5 % billiger
DM 10.10.2019-13.07.2021 106 um 1,3 % billiger
Billa 09.10.2019-09.07.2021 63 um 6,3 % billiger
Interspar 08.10.2019-14.07.2021 82 um 2,7 % teurer
Marken-Lebens-, Reinigungsmittel (Online-Shops)
Billa 23.10.2019-16.07.2021 38 um 2,2 % billiger
Interspar 21.10.2019-19.07.2021 38 um 4,2 % billiger

Konkret – drei Preisbeispiele: Bei den preiswertesten Drogeriewaren kostete ein Liter flüssiger Weichspüler Anfang Februar 2020 durchschnittlich 0,43 Euro, im Juli 1,27 Euro. „Das ist eine Verteuerung von knapp 200 Prozent in eineinhalb Jahren“, rechnet Zgubic vor. Um rund 38 Prozent billiger wurden flüssige Vollwaschmittel – (Anfang Februar 2020: 1,58 Euro, Juli 2021: 0,99 Euro).
Ein Kilo passierte Tomaten der Marke Pomito war im Oktober 2019 im Schnitt um 2,38 Euro zu haben, im Juli 2021 um 2,88 Euro. „Das heißt für KonsumentInnen um 21 Prozent mehr zahlen“, so Zgubic.

Zum Preismonitor: Aufgrund von Vorerhebungen hat die AK im Juli in den Online-Shops von Billa, Interspar, Bipa, DM und Müller die Preise von 32 bis 33 preiswertesten Drogeriewaren des wöchentlichen Bedarfs sowie von 38 Marken-Lebensmitteln und 63 bis 106 Marken-Drogeriewaren erhoben. Zusätzlich wurden im Juni 2021 jeweils 40 preiswerteste Lebens- und Reinigungsmittel in zwei bis drei Filialen von Billa, Billa Plus, Spar, Interspar, Hofer, Lidl und Penny erhoben.

SERVICE: Zum Preismonitor:
https://wien.arbeiterkammer.at/lebensmittel-und-drogeriewaren

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
(+43-1) 501 65-12677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

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