Wien (OTS) Bei Plastikkarten können im Urlaub Spesen anfallen, vor allem in Nicht-Euro-Ländern kann es teuer werden. Das zeigt ein aktueller AK Spesen-Test bei Kredit- und Bankomatkarten. Die AK gibt Tipps, wie Sie Plastikgeld am besten nutzen.

Plastikkarten – das sollten Sie beachten:
+ Leistungen prüfen: Schauen Sie bei Ihrer Kreditkarte nach, welche Leistungen enthalten sind.

+ Teure Kreditkarte: Bargeld mit der Kreditkarte beheben ist teuer.

+ Bankomatkarte überall zücken: Sie können mit Ihrer Bankomatkarte weltweit an den mit Maestro- oder Vpay-Logo versehenen Geldausgabeautomaten oder Kassen Geld abheben oder bezahlen. GeoControl beachten: Bei Reisen außerhalb des Euro-Raumes kann Ihre Karte gesperrt sein. Die Sperre – GeoControl genannt – muss vor der Abreise von Ihrer Bank deaktiviert werden. Fragen Sie bei Ihrer Hausbank nach, ob Ihre Karte im Urlaubsland akzeptiert wird und veranlassen Sie gegebenenfalls die Freischaltung.

+ Abrechnungen checken: Kontrollieren Sie Ihre Monatsabrechnungen. Bei strittigen Umsätzen sofort die Kreditkartenfirma informieren. Erheben Sie gegebenenfalls schriftlich Einspruch.

+ Spesen nachfragen: Erkundigen Sie sich bei Kreditkartenfirmen, welche Spesen bei Umsätzen in Fremdwährungen anfallen können.

+ Kursschwankungen beachten: In Nicht-Euro-Ländern kann es zu Kursschwankungen kommen. Der Wechselkurs kann am Zahltag ein anderer sein, als am späteren Abbuchungstag.

+ Keine Sperrgebühr mehr: Karte verloren oder gestohlen? Banken dürfen keine extra Sperrgebühren mehr verlangen – das verbietet das Zahlungsdienste-Gesetz und hat der OGH in mehreren Entscheidungen in AK Verfahren bestätigt. Card Complete hatte bis zuletzt die OGH Urteile ignoriert und eine Sperrgebühr von 40 Euro verrechnet – die AK führte ein Verfahren und bekam auch da vom OGH Recht. Wenn Ihnen (seit 1. November 2009) eine Sperrgebühr von Ihrer Bank verrechnet wurde, dann fordern Sie die Gebühr zurück.

+ Nachteilige Währungsumrechnung: Bankomatbetreiber können außerhalb des Euro-Raumes eine dynamische Währungsumrechnung anbieten (DCC, Dynamic Currency Conversion) – für Bankomat- und Kreditkarten. Das bedeutet: Sie erhalten Geld in der Landeswährung, es wird aber sofort in Euro umgerechnet. Achtung, der Wechselkurs ist meistens ungünstig. Es empfiehlt sich, das Angebot nicht zu nutzen.

+ Klick auf AK Zahlungskarten-Spesenrechner: Unter www.ak-bankenrechner.at finden Sie, mit welcher Karte wo welche Spesen anfallen.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
(+43-1) 501 65-12677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

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