Wien (OTS) Essenslieferungen sind im Trend – die Speisen sind üppig, viel zu fett und zu salzig. Im Großen und Ganzen sind sie geschmacklich und preislich ok. Bio und fleischlos schmeckt meist besser. Das zeigt ein AK Test von 15 Essensbestellungen und einem Fertiggericht aus dem Supermarkt in Wien. Die AK rät, clever zu bestellen, Reis selber zu machen und etwas längere Lieferzeiten einzuplanen.

Bequem das Lieblingsessen nach Hause liefern lassen. Lieferdienste für Speisen boomen. Doch nicht nur die Angebote haben zugenommen, auch die Menschen in Österreich – an Körpergewicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die ÖsterreicherInnen jedenfalls mehr zugelegt als in Nicht-Corona-Zeiten. Es wurde und wird zu viel vom Falschen gegessen. Im Schnitt sind Erwachsene und Kinder nachhaltig um gut zwei Kilo schwerer geworden, ein Drittel der Erwachsenen hat im letzten Jahr sogar bis zu sechs Kilo zugenommen.

Essen nach Hause liefern lassen – das sollten Sie beachten:
+ Weniger ist mehr: Bestellen Sie für drei Personen nur zwei Mahlzeiten oder wenn sie zu zweit sind, eine gemeinsame Mahlzeit und eine Vor- oder Nachspeise. Denn die Portionen sind meist üppig. Sind Sie allein, frieren Sie die Hälfte ein.
+ Bei Beilage selbst Hand anlegen: Machen Sie Reis selbst, das geht sich in der Lieferzeit locker aus. Dann ist er frisch und die Temperatur passt.
+ Alles ist möglich: Essen Sie worauf Sie Lust haben aber denken Sie dran, die gelieferten Gerichte sind meist viel zu fett und salzig. Beachten Sie das beim restlichen Speiseplan an diesem und den nächsten Tagen.
+ Bei „Bekannten“ bestellen: Bestellen Sie bei Ihnen schon bekannten Restaurants, da gehen Sie meist auf Nummer sicher und Rabatte gibt’s oft auch.
+ Go bio und fleischlos: Weniger Fleisch ist nicht nur gesünder, vegetarisch oder bio schmeckt meist auch besser.
+ Genau lesen: Achten Sie auf Mindestbestellwerte, damit die Lieferung gratis ist.
+ Lieferzeiten nicht trauen: Verlassen Sie sich nicht auf angegebene Lieferzeiten. Planen Sie jedenfalls einen Puffer von mindestens einer Viertelstunde in beide Richtungen ein.
+ Vorsicht statt Risiko: Wählen Sie eine Zahlungsart, die eine kontaktlose Übergabe ermöglicht (etwa Kreditkarte, Online-Überweisung, Paypall) oder halten Sie das Geld abgezählt bereit. Das verkürzt die Kontaktzeit mit Fremden, die möglicherweise keine Maske tragen. Es ist immer noch Pandemie.

SERVICE: Die Erhebung finden Sie unter www.ak.at/essenslieferungen-test.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
(+43-1) 501 65-12677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
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