6. Vollversammlung der XV. Funktionsperiode

Linz (OTS) Die Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat heute den Budgetvoranschlag für das Jahr 2017 in Höhe von 85,6 Millionen Euro einstimmig angenommen. Mehr als 38 Prozent der verfügbaren Mittel verwendet die AK für den Rechtsschutz ihrer Mitglieder. „Wir bauen die Beratung weiter aus und bringen unsere Angebote noch näher zu den Mitgliedern. Etwa durch die neue AK-Bezirksstelle Linz-Land, die 2017 eröffnet wird“, sagt AK-Direktor Dr. Josef Moser, MBA.

Die Einnahmen der Arbeiterkammer Oberösterreich kommen fast zur Gänze aus den Beiträgen ihrer Mitglieder. Wie schon in den Jahren zuvor wird auch 2017 wieder die arbeits- und sozialrechtliche Beratung und Vertretung der AK-Mitglieder im Mittelpunkt stehen. „Für die wachsende Nachfrage sind 32,8 Millionen Euro vorgesehen, also rund eine Million Euro mehr als im Vorjahr. Im Gesamtbudget werden die Kosten für den Rechtsschutz gut 38 Prozent betragen“, stellt Moser fest.

Die Arbeitnehmer/-innen geben dem AK-Rechtsschutz hervorragende Noten: „Laut Umfragen waren 96 Prozent der Mitglieder, die mit uns Kontakt hatten, zufrieden oder sehr zufrieden. Aber die Bedürfnisse unserer Mitglieder ändern sich. Deshalb erweitern wir unsere Angebote laufend“, so der AK-Direktor. „Zum Beispiel kommen immer mehr Anfragen von Mitgliedern, die zusätzlich selbständig tätig sind, um sich ein entsprechendes Einkommen zu sichern. Viele müssen immer wieder zwischen unselbständiger und selbständiger Arbeit wechseln oder von zu Hause aus arbeiten. Das wirft zahlreiche neue Fragen auf.“

Auch die weiteren Leistungen, die den AK-Mitgliedern direkt zugute kommen, werden ausreichend dotiert. Für Bildung, Kultur und Jugend sieht die AK Oberösterreich 2017 insgesamt 16,6 Millionen Euro vor. Damit kann das hohe Niveau gehalten werden. Moser: „Viele Veran-staltungen finden im generalsanierten AK-Bildungshaus Jägermayrhof statt, das schon wieder voll in Betrieb ist.“

Für den Konsumentenschutz sowie für wirtschaftspolitische und wissenschaftliche Expertisen wird die AK Oberösterreich im nächsten Jahr rund 10,2 Millionen Euro ausgeben.

Im nächsten Jahr setzt die AK einen Schwerpunkt zum Thema Arbeitszeit: Schon im Jänner gibt es dazu einen großen Kongress. Mit einer neuen Kontaktoffensive wird die AK wieder bei ihren Mitgliedern in den Betrieben präsent sein. Zusätzliche Leistungen sollen den Ar-beitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Gesundheitsberufen angeboten werden.

„Die Beiträge unserer Mitglieder sind gut angelegt“, stellt AK-Direktor Moser fest. „Allein im Arbeits- und Sozialrecht erkämpfen wir Jahr für Jahr mehr, als unser Gesamtbudget ausmacht. Werden alle Leistungen der AK Oberösterreich in Geld bewertet, fließt die von den Mitgliedern geleistete Kammerumlage in etwa dreifacher Höhe wieder an sie zurück.“

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Dr. Robert Eiter
(0732) 6906-2188
robert.eiter@akooe.at
ooe.arbeiterkammer.at



Source link

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.