Bettina Mönch als kapriziöse Hollywooddiva in Benatzky-Lustspiel – einst Karrierestart für Zarah Leander

Wien (OTS) Mit der Neuinszenierung von Ralph Benatzkys musikalischem Lustspiel „Axel an der Himmelstür“ ist der Volksoper Wien im vergangenen Oktober ein Publikumshit gelungen. Der ORF hat die Erfolgsproduktion aufgezeichnet und bringt diese als TV-Premiere am Samstag, dem 17. Dezember 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2. Benatzkys Operette hat einst nach ihrer Uraufführung 1936 die junge Zarah Leander über Nacht zum Star gemacht. In der Neuproduktion verkörpern die Musicalstars Bettina Mönch („Evita Peron“) und Andreas Bieber („Ich war noch niemals in New York“), die gemeinsam schon in „The Producers“ in Wien auf der Bühne standen, die Hauptrollen in der turbulenten Geschichte um die kapriziöse Filmdiva Gloria Mills und den um sie bemühten brotlosen Klatschreporter Axel Swift.
Regisseur Peter Lund hat die Neuproduktion in historisch anmutender Schwarz-Weiß-Optik inszeniert und mit witzigen Cartoon-Zuspielungen von Andreas Ivancics angereichert. Ralph Benatzkys Musik erklingt in neuen Arrangements von Kai Tietje. Für die ORF-Bildregie zeichnet Felix Breisach verantwortlich. Christoph Wagner-Trenkwitz moderiert zu Beginn der Aufzeichnung einen kurzen, aber stimmungsvollen Auftakt.

Mit dem untypischen Kontraalt der damals frisch entdeckten späteren Diva Zarah Leander, dem Spielort Hollywood und mit Schlagern wie „Gebundene Hände“ kam 1936 mit Ralph Benatzkys damals bereits 77. Operette noch einmal belebender Wind in das Genre.
Auch das erfolgreiche Revival an der Volksoper erinnert an die Glanzzeit von Hollywood, als Screwball Comedys ihre Hochblüte erlebten und wasserstoffblonde Diven in ihren Seidenkleidern für aufreizende Erotik sorgten. Auch die große, geschwungene Freitreppe (Bühnenbild von Sam Madwar) steht wie ein Zitat aus Filmen von Busby Berkeley auf der Volksopern-Bühne.
In der temporeichen Bühnenshow sind neben Bettina Mönch als Hollywooddiva Gloria Mills und Andreas Bieber als gewitzt-wendiger Klatschreporter Axel weiters Johanna Arrouas und Boris Eder als Buffo-Pärchen Jessie und Theodor, Kurt Schreibmayer als Cecil McScott und Gerhard Ernst als Inspektor Morton zu erleben. Außerdem beeindrucken das fulminant agierende Ensemble Hollywood Harmonists sowie das Volksopernorchester mit Sounds der dreißiger Jahre, dirigiert von Lorenz C. Aichner.

„Axel an der Himmelstür“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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