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Besorgniserregende Trendwende auch in Österreich

Wien (OTS) In fast allen europäischen Ländern hat sich in den vergangenen Tagen der Trend wieder zu steigenden Infektionszahlen gedreht. In Tschechien, der Slowakei, Schweden, Ungarn, Italien und Polen zeigen die Zahlen stark nach oben. Auch in Österreich steigen die Zahlen seit Mitte Februar wieder besorgniserregend an. Heute liegt die Infektionszahl bei 2.123, was ein sehr hoher Wochenendwert ist (Sonntag vor einer Woche: 1.838), die 7-Tages-Inzidenz ist auf 159 (SKKM: 151) angestiegen, der Reproduktionsfaktor auf alarmierende 1,16. Auch die Hospitalisierungszahlen steigen wieder an – in den vergangenen 7 Tagen um 2,3% auf 1.291. Auch die Zahl der schwer Erkrankten mit intensivmedizinischem Betreuungsbedarf ist um 8,6% auf 279 gestiegen. Die Zahl der aktiven Fälle ist (nach bereits 14.000 in den vergangenen Wochen) wieder auf über 20.000 gestiegen (20.464).

Gesundheitsminister Rudi Anschober: „Haupttreiber dieser Steigerungen ist die rasche Ausbreitung der stärker ansteckenden Mutationen in ganz Europa, auch in Österreich. In der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer dominiert die britische Variante bereits. Da diese ein um rund 30 Prozent höheres Ansteckungsrisiko aufweist, steigen die Infektionszahlen parallel zur Ausbreitung der Variante.“ Interessant dabei ist die Untersuchung des Reproduktionsfaktors durch die ExpertInnen: Lag die bisherige Variante in den vergangenen Tagen bei einem Reff von knapp 1, so beträgt der Reff bei den Mutanten 1,22. Je stärker sich die Virusvarianten daher ausbreiten, desto stärker steigt auch der Reproduktionsfaktor insgesamt an.

Der Februar hat aber auch zu positiven Entwicklungen, nämlich zu steigenden Impfzahlen und Testungen, geführt: Im Februar wurden pro Tag durchschnittlich 199.851 Tests durchgeführt –

ein Rekordwert. Auch bei den Impfungen kann nun – entsprechend der Liefertermine und Liefermengen – das Tempo gesteigert werden: Vergangenen Freitag war der bisherige Rekordimpftag mit fast 39.000 Impfungen in Österreich. Im März wird es zu einer umfassenden Steigerung der Liefermengen kommen: rund 1,1 Millionen Impfdosen werden im kommenden Monat erwartet.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Andrea Zefferer, MSc
Pressereferentin
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