Zahl der schwer an COVID-19-Erkrankten steigt stark an, Intensivstationen unter Druck

Wien (OTS) „Eine Intensivstation ist für viele ein unbekannter Ort – bis wir sie brauchen. Dann ist sie ein Leben rettender Ort – nach einem schweren Verkehrsunfall, nach einem Schlaganfall, für eine schwere Herzoperation, einen lebensrettenden Eingriff wegen eines Tumors. Oder eben wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung. Davon sind immer mehr Menschen betroffen, denn mit der Ausbreitung der ansteckenderen und gefährlicheren britischen Virusvariante hat sich die Zahl der an COVID-19 Erkrankten, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen, mehr als verdoppelt – von unter 1 % auf über 2 % in einzelnen Bundesländern. Zudem verschlechtern sich die Krankheitsverläufe viel rascher.

Daher steigt die Zahl der Betroffenen stark an: In den vergangenen sieben Tagen hat sich die Zahl der an COVID-19 Erkrankten auf Intensivstationen um 28 Prozent auf heute 504 PatientInnen erhöht. Hauptbetroffen sind dabei die östlichen Bundesländer. So sind in Wien 187 COVID-19-PatientInnen auf Intensivstationen – das ist ein Zuwachs von 22 Betroffenen in den vergangenen 24 Stunden. Damit sind die Wiener Spitäler bereits enorm unter Druck – und auch in anderen Bundesländern steigt die Zahl der Betroffenen”, informiert Gesundheitsminister Rudi Anschober über die dramatische Entwicklung.

Anschober: „Jetzt müssen wir alle ein Teil der Lösung werden. Die ÄrztInnen und PflegerInnen in den Intensivstationen leisten Großartiges, aber es braucht jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns, damit sie weiter Leben erhalten können. Handeln wir jetzt zum Schutz der Spitäler und der Gesundheit von uns allen! Starten wir jetzt mit einer Osterruhe, damit wir eine Trendwende bei den Infektionszahlen schaffen! Nur so können wir die Spitäler entlasten.

Unsere Beiträge für eine Osterruhe sind so einfach umsetzbar:

  • Verzichten wir auf Reisen während der Osterfeiertage!
  • Verringern wir unsere Kontakte ab sofort auf das Notwendigste (nur dringend erforderliche Einkäufe und Besuche, Homeoffice, wo immer möglich)!
  • Was es unbedingt braucht, machen wir mit bestmöglichem Schutz: Mindestabstand, FFP2-Maske und Testung.

Ab Gründonnerstag startet in Ostösterreich die verordnete Osterruhe. Warten wir nicht darauf, sondern starten wir die Osterruhe mit unserem Handeln in ganz Österreich schon jetzt. Wir alle sind Teil der Lösung!”

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Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Andrea Zefferer, MSc
Pressereferentin
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