Apple Women's Health Study veröffentlicht vorläufige Daten um Stigmatisierung von Menstruationssymptomen zu beenden

Die vorläufige Analyse von Daten der ersten 10.000 Teilnehmerinnen der Harvard Chan School, die sich für die Studie eingeschrieben und auf eine demografische Umfrage geantwortet haben, bestätigt die Erfahrungen der Frauen mit einer Vielzahl von Menstruationssymptomen. Diese Symptome beinhalten auch einige, über die bisher weniger gesprochen wird bzw. über die nicht viel bekannt ist. Die am häufigsten protokollierten Symptome waren Unterleibskrämpfe, Blähungen und Müdigkeit, die bei mehr als 60 Prozent der Teilnehmerinnen, die Symptome protokollierten, aufgetreten sind. Mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen berichteten über Akne und Kopfschmerzen und einige weniger bekannte Symptome, wie Durchfall und Schlafstörungen, wurden von 37 Prozent der Teilnehmerinnen verzeichnet.

Erste Analysen deuten auch darauf hin, dass diese Symptomtrends über eine breite Menge an Frauen hinweg, unabhängig demografischer Merkmale einschließlich Alter, Herkunft und geografischer Lage, gelten. Zum Beispiel waren bei People of Color, Hispanics und weißen Teilnehmerinnen die am häufigsten berichteten Symptome Bauchkrämpfe, Blähungen und Müdigkeit.

„Unsere Studie wird dazu beitragen, eine geschlechtergerechtere Zukunft zu erreichen, in der alle Menschen mit Menstruationszyklen Zugang zu Gesundheitsleistungen und Menstruationsprodukten haben, die sie benötigen, um sich sicher und gestärkt zu fühlen“, sagt Dr. Michelle Williams, Dekanin der Fakultät der Harvard Chan School. „Durch den Aufbau einer soliden, generalisierbaren Wissensbasis hilft uns die Apple Women’s Health Study, die Faktoren zu verstehen, die die Menstruation für manche Menschen schwierig und isolierend machen, und erhöht das Bewusstsein für eine monatliche von Frauen auf der ganzen Welt gemachten Erfahrung.“

„Diese Ergebnisse bringen uns einen Schritt weiter bei der Validierung und Beendigung der Stigmatisierung von Periodensymptomen“, sagt Dr. Sumbul Desai, Vice President Health bei Apple. „Die Forscher am Harvard Chan sind führend auf dem Gebiet dieses wichtigen Themas, und wir sind stolz ihre Bemühungen durch die Research App auf eine breitere Basis stellen zu können und sie zu unterstützen.“

Das Studienteam wird die vorläufigen Daten weiter untersuchen und eine detaillierte Analyse, einschließlich einer Aufschlüsselung der Methodik, zur Begutachtung und Veröffentlichung in Fachmedien einreichen.

„Die vorläufigen Daten, die wir heute teilen, deuten darauf hin, dass Frauen im ganzen Land eine gemeinsame Erfahrung mit einer Vielzahl von Menstruationssymptomen haben und dass dieses natürliche monatliche Ereignis etwas ist, über das wir mehr Diskussionen führen sollten“, sagt Dr. Shruthi Mahalingaiah, eine der Studienleiterinnen und Assistenzprofessorin für Umwelt-, Reproduktions- und Frauengesundheit an der Harvard Chan School. „Wir freuen uns darauf, unsere Arbeit fortzusetzen, um im Laufe der Zeit einen langfristigen, grundlegenden Datenstamm zu erstellen, der weitere Forschungen inspirieren kann.“

Die Apple Women’s Health Study ist eine einzigartige Forschungsstudie, die darauf abzielt, das Verständnis der Menstruationszyklen und deren Zusammenhang mit verschiedenen Gesundheitszuständen wie dem polyzystischen Ovarialsyndrom, Unfruchtbarkeit und dem Übergang in die Wechseljahre zu verbessern. iPhone und Apple Watch Nutzerinnen in den USA können die Research App herunterladen, um sich für die Studie anzumelden, die in Zusammenarbeit mit der Harvard T.H. Chan School of Public Health und dem National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) des NIH durchgeführt wird. Die Teilnehmerinnen müssen mindestens 18 Jahre alt sein (in Alabama und Nebraska mindestens 19 Jahre alt und in Puerto Rico mindestens 21 Jahre alt) und mindestens einmal in ihrem Leben menstruiert haben.

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