Auch heuer erfolgte die Vergabe eines Reportagestipendiums in der Höhe von 2.000 Euro durch die Wiener Straßenzeitung AUGUSTIN.

Wir sind schon neugierig, wie das Zweierteam anhand der individuellen Kämpfe der ausgewählten nicht weißen Sportlerinnen eine Dramaturgie entwickelt

Jury

Wien (OTS) Bei der diesjährigen Ausschreibung zum AUGUSTIN Reportagestipendium war es die Suche nach der «sozial-ökologischen Transformation», auf die sich die Bewerber_innen einlassen sollten: Was wären die notwendigen Veränderungen, wenn wir in einer ökologisch zukunftsfähigen und sozial gerechten Welt leben möchten ?

Lösungen für morgen

Unter dem Titel «Das Morgen im Heute» konnten sich Zweierteams bestehend aus Journalist_in und Fotograf_in mit ihren Ideen bis 19. April 2021 bewerben. Aus den zahlreichen Einsendungen wählte die 3-köpfige Jury, bestehend aus Rebecca Sandbichler, Redakteurin der Tiroler Straßenzeitung 20er, Vanessa Spanbauer, Redakteurin bei Fresh – Black Austrian Lifestyle und an.schläge – Das feministische Magazin, und Igor Ripak, Fotograf, das Konzept von Tania Napravnik und Ulrich Sperl. Wäre die Welt eine bessere, wenn Frauen in ihr strukturell nicht unterdrückt würden, wenn BIPOC dieselben Chancen wie weiße Menschen ergreifen könnten? Ob Breiten- oder Spitzensport, Frauen werden durch vergleichsweise limitierte Ressourcen und Klischees in ihrem Fortkommen gehindert. Welcher Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft kann im Kräftemessen der Körper durch female pioneers entstehen? «Wir sind schon neugierig, wie das Zweierteam anhand der individuellen Kämpfe der ausgewählten nicht weißen Sportlerinnen eine Dramaturgie entwickelt, die uns nicht nur auf der Gefühlsebene packen, sondern auch viel über das Leben im österreichischen Spitzensport erzählen wird», so die Begründung der Jury.

Bedingungen im Heute

Auch das Ergebnis des letztjährigen Stipendiums wird viele auf der Gefühlsebene packen. «In welcher Verfassung spuckt der österreichische Strafvollzug eine Transfrau aus, die viele Jahre lang hin- und hergeschoben wurde?», fragten Christof Mackinger (Text) und Bettina Fleischanderl (Foto) in ihrem eingereichten Exposé. Ein dreiviertel Jahr lang begleiteten sie nun Michelle R., die nach achtzehn Jahren im Juni 2020 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Wie geht es einer Transperson nach so langer Zeit im Gefängnis, welches sich Resozialisierung und Läuterung auf die Fahnen schreibt, in Wirklichkeit aber auch körperliche und seelische Verletzungen hinterlässt? Und wie lebt sich das Leben in der wiedergewonnenen Freiheit? Die Antworten auf diese Fragen finden sich in der Coverstory der neuen Ausgabe des AUGUSTIN, die am Mittwoch, dem 30. Juni 2021 erscheint.

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Lisa Bolyos
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