Peking (ots/PRNewswire) Ein Bericht des Science and Technology Daily:

Im Vergleich zu den Frühlingsfesten vor der COVID-19-Pandemie ist die diesjährige Feier ganz anders. Viele Chinesen entschieden sich, nicht in ihre Heimatorte zurückzukehren, da die Menschen aufgefordert wurden, das Frühlingsfest an ihrem aktuellen Wohnort zu feiern. Auch einige Ausländer, die in China arbeiten, fuhren dieses Jahr nicht weg.

Zwei von ihnen teilten ihre Geschichten, wie sie das Frühlingsfest dieses Jahr gefeiert haben.

Vikash Kumar Singh: Ich habe es geschafft, meine Übersetzung von Qinqiang zu beenden und helfe dadurch beim kulturellen Austausch zwischen China und Indien

Vikash Kumar Singh kommt aus Indien, lebt aber seit mehr als zehn Jahren in China und spricht exzellent Chinesisch. Er ist als Lehrer für Hindi an der Beijing Foreign Studies University angestellt.

Vikash hat fast zwei Jahre lang an seiner Übersetzung von Qinqiang gearbeitet, einen von der Kritik gefeierten Roman von Jia Pingwa. Durch die Winterferien hatte Vikash mehr Zeit, an der Übersetzung zu arbeiten, und schaffte es, sie vor dem chinesischen Neujahr zu beenden.

Die Arbeit ist Teil eines Übersetzungs- und Publikationsprogramms für chinesische und indische Literatur, das von beiden Regierungen unterstützt wird. Vikash hofft, dass die Übersetzung literarischer Werke wie Qinqiang in indische Sprachen der indischen Bevölkerung ein besseres Verständnis von China vermitteln kann.

“Ich möchte mich bei beiden Regierungen für die Unterstützung durch dieses Programm bedanken”, sagte Vikash. “Es ist sehr hilfreich für ein besseres gegenseitiges Verständnis der Menschen aus beiden Ländern.”

Nach Abschluss dieser langen Arbeit konnte sich Vikash entspannen.

Viele Menschen blieben für das Frühlingsfest in Peking. Dadurch war die Stadt lebendiger als sonst. Einkaufszentren, Kinos und Restaurants waren außergewöhnlich voll.

Vikash berichtete dem Reporter, dass die meisten seiner Freunde auch in Peking geblieben sind. Sie besuchten einander und sprachen darüber, wie sie in ihren Heimatländern wie beispielsweise Indonesien und Bulgarien das neue Jahr feiern. Es hat ihnen auch gefallen, in Peking zu bleiben und das Frühlingsfest in der Stadt zu erleben.

Wie so typisch für Eltern des “Haidian Distrikts” die viel Wert auf die zukünftige Entwicklung und Ausbildung ihrer Kinder legen, hat Vikash oft Kontakt mit den Eltern der Klassenkameraden seines Kindes. Vikash berichtete sogar über eine hitzige Diskussion zum Thema “Wie kann man Kindern helfen, in die Grundschule aufgenommen zu werden” während der Festtage.

Das tückische neuartige Coronavirus hat die Menschen fast ein Jahr lang in Atem gehalten. Um COVID-19 einzudämmen, wurde die Bevölkerung aufgefordert, während des diesjährigen Frühlingsfests in China an ihrem Wohnort zu bleiben. “Dies dient der persönlichen und öffentlichen Sicherheit.” Vikash sagte: “Wird dies nicht berücksichtigt, kann dieses schlimme Konsequenzen haben.”

Vikash sprach auch mit seiner Familie in Indien über seinen Urlaub der anderen Art am Telefon. Außerdem erklärte er die traditionellen Bräuche des Frühlingsfests im Detail.

Durch die Verbreitung von Traditionen und Kultur, wie Feste und Romane, von einem Land zum anderen, hilft Vikash mit seinem Beruf, das gegenseitige Verständnis der Menschen aus China und Indien zu vertiefen. In gewisser Weise wird er zu einem “Boten des kulturellen Austauschs” der neuen Art.

Jose Roberto: Die Zusammenarbeit zwischen China und Brasilien im Kampf gegen COVID-19 berührt die Menschen

Jose Roberto, der auch mit seinem chinesischen Namen Fan Tianyang angesprochen wird, ist der Wissenschafts- und Technologieberater der Botschaft der Bundesrepublik Brasilien in Peking. Seit seiner Ankunft in China im Jahr 2019 feierte er zum ersten Mal das Frühlingsfest in China.

Roberto geht gerne im Ritan Park in der Nähe seines Arbeitsplatzes spazieren. “Chinas Maßnahmen gegen die Pandemie haben die Zahl der Fälle erfolgreich reduziert”, sagte er.

Roberto berichtete Science and Technology Daily, dass er das ganze Jahr 2020 in China verbracht habe. Er glaubt, dass die Wirtschaftsaktivität in Peking jetzt wieder so hoch ist, weil die Regierung schnell reagiert und effektive Maßnahmen ergriffen hat. “Jeden Tag sehe ich Veränderungen in China”, bemerkte er. Obwohl es ab und zu COVID-19-Fälle gibt, gelingt es der Regierung, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und die Menschen halten die Regeln ein. Dadurch normalisiert sich der Alltag der Menschen allmählich wieder.

Die COVID-19-Pandemie hat der ganzen Welt Probleme bereitet. Roberto glaubt, dass die Menschen geduldig sein müssen und gute Arbeit leisten müssen, wenn die Pandemie zuschlägt. “Wir haben aus den Erfahrungen gelernt, die wir hier gemacht haben. Ich meine die ersten Eindämmungsmaßnahmen, die wissenschaftlichen Artikel zu COVID-19, die in wichtigen Magazinen veröffentlicht wurden”, sagte Roberto, “anfangs hat Brasilien Lieferungen nach China geschickt. Wir schickten Masken nach China und dann erhielten wir auch Masken aus China. Das ist ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit.”

Roberto sagte: “Die Zusammenarbeit der Gesundheitsbehörden war trotz der schwierigen Umstände sehr effektiv. Manchmal konnten wir nicht alle Lieferungen so schnell schicken oder beschaffen, wie wir wollten. Die ganze Welt stieß damals an logistische Grenzen, aber wir haben zusammengearbeitet, und das war ein sehr gutes Beispiel für unsere Zusammenarbeit. Und die ist immer noch im Gange.”

Zwei der wichtigsten Impfstoffe, die in Brasilien verwendet werden, hängen von Lieferungen in China ab. Roberto sagte dazu: “Dank dieser Zusammenarbeit und anderer Bemühungen sind Impfstoffe in Brasilien und anderen Ländern verfügbar.”

Auf seinen Ausblick für das Jahr 2021 angesprochen, merkte Roberto an, dass die Welt zwar immer noch unter der COVID-19-Pandemie leide, er aber volles Vertrauen in die enge Kooperation zwischen China und Brasilien im kommenden Jahr habe.

Autoren: Fang Linlin, Yu Haoyuan, Lu Zijian, Long Yun, Zhang Jiaxin

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