Zivilgesellschaft fordert Public Open Spaces & faire Bedingungen für Öffnung ORF-Archiv

Linz/Wien (OTS) Die zunehmende Verlagerung der Mediennutzung von ORF, Privatrundfunk und Print auf Plattformen wie YouTube und Facebook erfordert neue Antworten auf die Frage, wie in einer Demokratie eine gemeinsame öffentliche Debatte stattfinden kann. Dazu braucht es “Public Open Spaces” – neue Plattformen, die einen barrierefreien universellen Zugang zu Information und zivilgesellschaftliche Partizipation ermöglichen, fordern zivilgesellschaftliche Medien- und Netzinitiativen wie Creative Commons At, Open Knowledge Foundation At oder Freie/Community Medien in einer Stellungnahme zur Medienenquete. 

Die Austria Video Plattform („AVP“) wird nicht ausreichen, um gegen Facebook/YouTube antreten zu können. Der Zugang zur AVP ist derzeit auf Mitglieder der APA beschränkt, es fehlt der Rückkanal für die Bürger_innen. Es braucht daher einen Zugang bzw. offene Schnittstellen für die Zivilgesellschaft. 

Open Access durch eine behutsame Öffnung des ORF-Archivs und Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Wissensplattformen wie Wikipedia oder dem Cultural Broadcasting Archive (http://cba.fro.at) könnten erste Schritte sein.  

Ziel muss ein European Public Open Space sein, mit europäischen Regeln im Datenschutz und Medienrecht, um wirksam gegen Falschmeldungen und den Vertrauensverlust in Medien auftreten zu können. 

Download für Stellungnahme auf mediana.at unter https://mediana.at/587-2/

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Alexander Baratsits
E-Mail: abaratsits@me.com
Te.l: 0676/5087335

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