AUVA unterstützt Vorschläge der WKO für mehr Effizienz in der Sozialversicherung

Wien (OTS) “Ich unterstütze die Vorschläge, welche die Wirtschaftskammer Österreich in die Diskussion über ein effizienteres Sozialversicherungssystem einbringt, mit Nachdruck”, sagt Anton Ofner, Obmann der AUVA. “Die Ergebnisse der von der WKO präsentierten Studie der Schweizer “c-alm” bestätigen die hohe Wertigkeit der Unfallversicherung als unverzichtbaren Teil eines reformierten Sozialversicherungssystems”, so Ofner.

“Bei der AUVA bekommen seit jeher alle Österreicher die gleiche Leistung für den gleichen Schaden. Dies ist beispielgebend für eine gerechte Verteilung der Mittel”, sagt Ofner und unterstreicht damit die Aussagen der WKO zur Forderung eines einheitlichen Leistungskatalogs.

„Ich unterstütze auch die Vorschläge der WKO, die Einrichtungen der Sozialversicherung kritisch zu prüfen. Hier kann die AUVA zeigen, dass ihre Leistungen unverzichtbar für die Allgemeinheit sind“, so AUVA Obmann Ofner. „Transparenz bei der Verwaltung und deren Kosten ist besonders wichtig, um die Höhe der notwendigen Ausgaben richtig einschätzen zu können.“

Kritisch beurteilt Ofner jedoch, dass die Verfasser der Studie die eigenen Einrichtungen für zu teuer hielten. Die Einrichtungen der AUVA seien die einzigen in Österreich, die auf die Versorgung von Schwerstverletzten, wie Querschnittgelähmte und Verletzte mit Schädel-Hirn-Traumata, spezialisiert seien. Für private Einrichtungen wäre eine Spezialisierung auf solche Fälle viel zu kostenintensiv und zu wenig profitabel. „Ohne die Einrichtungen der AUVA kann man deshalb die Versorgung Schwerstverletzter nicht mehr sicherstellen“, meint Ofner.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 46.000 stationär.

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