Weihnachtsspecial „Stille Nacht“ mit u. a. Zeiler, Falck, Kottal und Muslu

Wien (OTS) In insgesamt acht Kategorien geht ihr Kinodrama „Thank You for Bombing“ ins Rennen um den Österreichischen Filmpreis 2017. Zuletzt stand sie für den Austro-„Tatort – Virus“ hinter der Kamera, nun kehrt Barbara Eder zurück an den „CopStories“-Set – und wagt sich gemeinsam mit dem bewährten Team auf neues Terrain. Denn nach vier Staffeln entsteht in Wien und Umgebung noch bis 16. Dezember 2016 der erste Spielfilm. Von der titelgebenden „Stillen Nacht“ fehlt in Ottakring aber selbst am Heiligen Abend jede Spur: Der Weihnachtsmann hat das Christkind angeschossen. Unter der Regie von Barbara Eder nahmen Johannes Zeiler, Serge Falck, Martin Zauner, Claudia Kottal, Murathan Muslu und Barbara Kaudelka gestern, am Dienstag, dem 13. Dezember, ihren Dienst in einer provisorischen Container-Wache auf.

Für das Weihnachtsspecial stehen auch diesmal u. a. wieder Kristina Bangert, Martin Leutgeb, Holger Schober, Michael Steinocher und David Miesmer sowie Alev Irmak, Sonja Romei, Reinhold Moritz, David Oberkogler vor der Kamera. In weiteren Rollen zu sehen sind erstmals Alexander Pschill, Regina Fritsch und Alexander Jagsch. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Karin Lomot und Mike Majzen. Zu sehen ist „CopStories – Stille Nacht“ voraussichtlich 2017 in ORF eins.

Johannes Zeiler „muss das Schiff in die richtige Richtung lenken“

Mit dem Finale der vierten Staffel wurde die Polizeiinspektion Kreitnergasse aufgrund interner Machtkämpfe geschlossen. So beginnt der Diensttag für die Ottakringer Kieberer in einer provisorischen Container-Wache. Johannes Zeiler ist wieder als Chef der Truppe, Oberst Andreas Bergfeld, zu sehen: „Der Oberst muss das Schiff in die richtige Richtung lenken und die Gesamtverantwortung übernehmen, aber auch das geeignete große Maß an Verantwortung weitergeben. Bergfeld ist eine sehr geordnete, strikte Figur, die auch so manches aus der Vergangenheit mit sich trägt. Gerade zu Beginn unserer Arbeit gab es eine intensive Vorbereitungszeit, aber ich persönlich würde mir nie anmaßen, diesen Beruf tatsächlich auszuüben und dieser realen Gewalt und Gefahr ständig zu begegnen.“ Und Zeiler weiter über das Erfolgsgeheimnis der „CopStories“: „Die Authentizität, das sehr realistische Abbild – sowohl was die Vorgänge innerhalb der Kripo und PI als auch die oft absurden Fälle betrifft, aber auch die Wahrnehmung des Themas Migration.“ Johannes Zeiler über Weihnachten? „Das Christkind hat sich früher immer mit Glockengebimmel angekündigt und war auch schon wieder weg. Ein großes Geheimnis und nur ein Bild im Kopf, wie das Christkind vielleicht aussehen könnte. Weihnachten feiere ich im Kreise der Familie in Wien mit einem geschmückten Christbaum, ganz klassisch.“

Serge Falck: „Der Fall ist manchmal gar nicht so entscheidend“

Serge Falck steht auch für das Weihnachtsspecial als Chefinspektor Lukas Moosburger vor der Kamera: „Moosburger ist eher der Unsympathler auf der Wache, ein Schreibtischtäter, der sich selbst nicht gerne die Hände schmutzig macht, ein Stratege, der dann aber doch auch, wenn es darauf ankommt, sehr kollegial sein kann.“ Falck weiter über die Produktion: „Ich war ein sehr langweiliger Staatsbürger, der bis ,CopStories‘ mit der Polizei so gut wie gar keinen Kontakt hatte. Aber der Fall ist manchmal gar nicht so entscheidend. Es geht primär um die Farbe, die man einer Rolle gibt, und gerade bei ,CopStories‘ um den Weg, bis der Fall tatsächlich gelöst wird, die Frage, wie die Figuren damit umgehen und das Berufsleben in das Private hineinspielt.“

Claudia Kottal: „Die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen“

Claudia Kottal, die am 22. Dezember in ORF eins auch im Südtiroler Landkrimi „Endabrechnung“ zu sehen ist, schlüpft erneut in die Rolle von Bezirksinspektorin Leila Mikulov. Kottal über das Erfolgsgeheimnis von „CopStories“: „Sicherlich die Authentizität. ,CopStories‘ ist lustig und tragisch zugleich, wie es nun einmal auch tatsächlich so ist, die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen, das Team ist bunt gemischt und schon sehr gut eingespielt. Wir sind im fünften Jahr, für mich fühlt es sich an wie Familie. Mit dieser Serie habe ich auch ein viel größeres Verständnis für die Polizei und ihre Arbeit bekommen, für diese Gefahren, in denen sich die Polizei immer wieder begeben muss. Und ich ertappe mich schon auch immer wieder einmal dabei, abseits vom Set einen möglichen Fall lösen zu wollen.“

Barbara Kaudelka: „Es bleibt wie ein Nachhausekommen“

Barbara Kaudelka verstärkt die „CopStories“-Cops seit der dritten Staffel als dienstführende Inspektorin Patrizia Kratzer. Ob es einen Unterschied bei diesen aktuellen Dreharbeiten zum ersten Spielfilm gibt? „Der Erzählbogen ist kürzer als über eine ganze Staffel. Aber es bleibt wie ein Nachhausekommen: Das Team vor und hinter der Kamera ist wieder so ziemlich dasselbe, und es ist seit Tag eins wie bei einem Seriendreh.“ Kaudelka weiter über ihre persönliche Nähe zu Ottakring: „Ich bin an den Wochenenden schon immer gerne am Markt in Ottakring spazieren gegangen, und seitdem ich vor Kurzem umgezogen bin, bin ich noch näher dran. Ich fühle mich hier sehr zu Hause und liebe das Multikulti.“

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„CopStories – Stille Nacht“ ist eine Produktion der Gebhardt Productions GmbH im Auftrag des ORF.

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