Umsetzung Radwegeprogramm 2021 sowie die Planungen für nächstes Jahr laufen auf Hochtouren

Wien (OTS/RK) Erfreulicherweise nutzen mehr Wienerinnen und Wiener das Fahrrad, im Juni waren mit 1,4 Mio. so viele Radfahrende in Wien unterwegs wie noch nie zu vor. Die Stadt Wien baut das Radwegnetz intensiv aus, die Umsetzung des Radewegeprogramms für 2021 läuft auf Hochtouren, ebenso die Planungen für das nächste Jahr. „Als Klimamusterstadt forcieren wir natürlich den Radverkehr. Viele Projekte aus dem heurigen Programm sind schon umgesetzt oder sind gerade in Bau, dieser Tage starten wir mit einem wichtigen Teilstück des internationalen EuroVelo 6 Radwegs in der Donaustadt“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima.

Sicher und bequem ins Naturparadies

Am Weg Richtung Lobau oder Richtung Bratislava kommen Radfahrende in der Lobgrundstraße in der Donaustadt auch am Tanklager der OMV vorbei. Bis Herbst 2021 entsteht hier auf einer Länge von 1,4 km ein attraktiver Zweirichtungsradweg. Die Radwegbreite beträgt dann 3,6 bis 4 Meter. Die Radroute ins Naturparadies Lobau wird damit sichererer und bequemer. Nicht nur für all jene, die die gesamte Länge des EuroVelo 6 von 4.450 Kilometern vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer radeln, sondern auch für diejenigen, die einen Tagesausflug in die Lobau machen

Goldschlagstraße: Verlängerung fahrradfreundliche Straßen im Oktober fertig

In Kürze beginnen auch die Bauarbeiten in der Goldschlagstraße, sie verbindet dann auf einer Länge von drei Kilometern die Linzer Straße mit dem Neubaugürtel. Zwischen Neubaugürtel und Sturzgasse ist die Goldschlagstraße bereits fahrradfreundlich gestaltet. Nun wird auch der Abschnitt zwischen Sturzgasse und Reinlgasse zu einer fahrradfreundlichen Straße. Zukünftig ist damit eine komfortable Radfahrt über die Goldschlagstraße vom 14. Bezirk bis zum Gürtel möglich.

Im Rahmen der Umgestaltung werden die Kreuzungsbereiche durch Gehsteigvorziehungen, Kreuzungsplateauanhebungen, Begrenzungslinien und Bodenpiktogramme sicherer gestaltet. Als zusätzliche Maßnahme zur Verkehrsberuhigung wird die Goldschlagstraße auf dem Abschnitt zwischen Nobilegasse und Sturzgasse künftig als Einbahn in Richtung Johnstraße geführt

Bereits in Arbeit: Radverbindung entlang der Vorortelinie über 4 Bezirke

Seit Sommer wird eifrig an der Querverbindung zwischen Penzing und Währing über Ottakring und Hernals entlang der Vorortelinie gearbeitet.

In der Ottakringer Straße, von Paltaufgasse bis Weinheimergasse und von der Ottakringer Straße bis zur Thaliastraße werden bauliche Zweirichtungsradwege errichtet. In der Heigerleinstraße, von der Alszeile bis zur Arnethgasse – Weinheimergasse entsteht eine fahrradfreundliche Straße. Die Anrainerinnen und Anrainer entlang der Strecke profitieren von zusätzlichen Radabstellanlagen, Grünbeeten und neu gepflanzten Bäumen im Grätzl. Fertiggestellt wird die neue Radverbindung Anfang Oktober

Radwege im 4., 22. und 23. Bezirk werden fertig

Parallel zu den Bauarbeiten entlang der Vorortelinie werden andere Projekte bereits fertiggestellt. Der Einrichtungsradweg in der Raphael-Donner-Allee in der Donaustadt wird bereits in den kommenden Wochen fertig und für den Verkehr frei gegeben. Die Bauarbeiten für den Zweirichtungsradweg auf der inneren Favoritenstraße wurden pünktlich kurz vor Schulbeginn abgeschlossen und bereits für den Verkehr freigegeben. Der beidseitig baulich getrennte Einrichtungsradweg auf der Breitenfurter Straße zwischen Parttartgasse und Gregorygasse soll bis Ende September fertiggestellt werden

Franz Grill-Straße bereits fertig gestellt

Auf der Franz-Grill-Straße im 3. Bezirk steht bereits seit April ein attraktiver Zweirichtungsweg zu Verfügung, konkret zwischen dem Landstraßer Gürtel und der Südbahnhofbrücke. Entlang der gesamten Franz-Grill-Straße verbindet der neue Radweg den äußeren 3. mit dem 10. Bezirk. Der Lückenschluss ist eine sichere und komfortable Verbindung von der Landstraßer Hauptstraße (S-Bahn-Station St. Marx und Stadtentwicklungsgebiet Eurogate) bis zur Gudrunstraße, über die Südbahnhofbrücke.

Plan für 2022: Neuer Radweg auf der Wagramer Straße in 2 Etappen als wichtiger Lückenschluss

Für das nächste Jahr laufen die Planung mit den Bezirken bereits intensiv. Schon fix ist, dass die Donaustadt zum Radfahr-Vorzeigebezirk werden will. So entsteht ein neuer und attraktiver Radweg auf der Wagramer Straße in 2 Etappen. Teil 1 kommt 2022, er reicht von der Kagraner Brücke bis zum Donauzentrum. Teil 2 folgt im Jahr darauf, er verbindet die Strecke vom Donauzentrum zum Kagraner Platz

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

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