SPÖ-Nationalratsabgeordnete fordert, Handelsbedingungen radikal fair zu gestalten

Wien (OTS/SK) „Die internationale Staaten- und Handelsgemeinschaft steht vor der Aufgabe, ihre Produktions- und Handelsbeziehungen fair zu gestalten. Darunter fallen faire Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung, keine Ressourcenverschwendung und ein Umgang mit der Klimakrise, der die ohnehin schon Benachteiligten nicht weiter benachteiligt“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der COP25-Klimaverhandlungen. ****

Die Länder des globalen Südens sind von der Klimakrise weit mehr betroffen, als die sogenannten Industrienationen, welche die Klimaüberhitzung zu verantworten haben. „Durch die Klimakrise nehmen Wetterextreme zu und treffen vor allem kleinbäuerliche ProduzentInnen in den Ländern des Südens. Auf Dürre folgende Überschwemmungen zerstören Ernten und Lebensrundlagen. Österreich hat im Rahmen der EU Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen die Emissionen drastisch senken, die Länder des globalen Südens beim Anpassen an die Klimakrise unterstützen und den eigenen Konsum im Sinne der SDGs nachhaltig gestalten“, fordert Bayr.

Neben den politischen Maßnahmen sieht Bayr im Konsum von lokalen, bio und FAIRTRADE zertifizierten Produkten einen Handlungsspielraum für jede einzelne Person: „Der private Konsum wird das Ruder nicht herumreißen. Es braucht radikale politische Maßnahme gegen die Klimakrise, für gerechten Handel und zum Schutz der kleinbäuerlichen Struktur. Aber gerade heute, da der Nikolo viele Süßigkeiten bringt, möchte ich zum Kauf von FAIRTRADE zertifizierten Produkten auffordern“, ermutigt Bayr. (Schluss) ls

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