Bayr mahnt vor Greenwashing des Energiekonsums

Bayr mahnt vor Greenwashing des Energiekonsums

18. Oktober ist der Internationale Tag der Bioenergie

Wien (OTS/SK) „Nur weil manche EnergietrĂ€ger grĂŒn angestrichen werden, heißt es noch lange nicht, dass sie klimaneutral oder gar umweltschonend sind“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin fĂŒr globale Entwicklung, anlĂ€sslich des Internationalen Tages der Bioenergie vor umweltschĂ€dlichen EnergietrĂ€gern. Palmöl sei das Paradebeispiel, von dem lange Zeit grĂŒne Wunder erwartet wurden: „Ich bin froh, dass Palmöl nicht mehr uneingeschrĂ€nkt als grĂŒnes Allheilmittel der erneuerbaren Energie und in der Lebensmittelproduktion gesehen wird. Wird Palmöl in den gigantischen Ausmaßen wie in Indonesien oder Malaysia angebaut, vernichtet es Urwald, zerstört BiodiversitĂ€t und beraubt Menschen durch Landvertreibungen ihrer Lebensgrundlage“, betont Bayr und fĂŒgt hinzu:
„Auch andere Agrotreibstoffe und Biomasse schaden dem Klima und der Umwelt mehr, wenn sie im industriellen Maße genutzt werden.“ Die Nationalratsabgeordnete plĂ€diert fĂŒr eine offene Auseinandersetzung zum Thema Erneuerbare Energien. Die Klimabilanz mĂŒsse ĂŒber den ganzen Lebenszyklus berechnet werden, nicht nur im Endverbrauch und soziale, menschenrechtliche und negative Auswirkungen etwa auf BiodiversitĂ€t mĂŒssen berĂŒcksichtigt werden. **** (Schluss) sc/mp

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