Zweifelhafte Bestellung eines Wiener Polizeispitzenbeamten macht Kurz‘sche KandidatInnenbestellung zur demokratiepolitischen Farce

Wien (OTS) „Während die parlamentarische Anfrage zur überfallsartigen Nachbesetzung des Leiters der Wiener Verkehrsabteilung durch seinen Kabinettmitarbeiter bislang unbeantwortet in Sobotkas Schublade ruht, öffnet ÖVP-Parteiobmann Sebastian Kurz ein neues Kapitel in dieser sicherheitspolitisch bedenklichen Angelegenheit und präsentiert den Wiener Landespolizeivizepräsidenten Karl Mahrer – der von Insidern als Drahtzieher dieser Bestellung genannt wird – auf seiner Bundesliste für den Nationalrat“, kritisiert SPÖ-Abgeordnete Ruth Becher die ÖVP-Alt-Methoden von Kurz am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

„Damit ist das Rätsel um den jüngsten Personalcoup der ÖVP bei der Wiener Polizei gelöst“, so Becher. Denn, dass in nie dagewesener Rasanz der einzige Nicht-Offizier unter den Bewerbern als Wiener Verkehrspolizeichef installiert wurde, steht für den Nachrang der öffentlichen Sicherheit gegenüber schwarz-türkisen Parteiinteressen. Auch das Signal an die Bediensteten der Polizei ist verheerend“, empört sich die SPÖ-Abgeordnete. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.