SPÖ-Bundesrätin Daniela Gruber-Pruner betont Wichtigkeit einer gemeinsamen Strategie zur Umsetzung der Kinderrechte in Österreich

Wien (OTS/SK) „Wer häufig mit Kindern zu tun hat, weiß um die verschiedensten Problemlagen mit denen diese konfrontiert sind. Aufwachsen in Armut, fehlende Perspektiven, lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz, nicht aus der Bildungsvererbung ausbrechen zu können, von Gewalt betroffen zu sein und vieles andere mehr. Das alles betrifft auch Kinder hier in Österreich und da darf niemand wegschauen, da müssen alle aktiv werden“, führt die Vorsitzende des Kinderrechte-Ausschusses im Bundesrat, Daniela Gruber-Pruner aus. ****

Sie macht auf eine Reihe von Anfragen aufmerksam, die sie gemeinsam mit dem Bundesrat der Grünen, David Stögmüller, an alle Fachressorts gerichtet hat und deren Beantwortungen jetzt eingetroffen sind. „Der UN-Kinderrechteausschuss fordert seit Jahren, dass Österreich stärker an einer koordinierten Kinderrechte-Strategie arbeiten soll. Jetzt, zum 30. Jubiläum der Kinderrechte, wäre ein guter Zeitpunkt“, so Gruber-Pruner. Sie weist darauf hin, dass aus den Anfragebeantwortungen eine nur unzureichende Koordination zwischen den Ressorts und zu wenig Eigeninitiative, wenn es um die Umsetzung der Kinderrechte geht, herausgelesen werden muss. „Wir würden uns hier ein Mehr an Abstimmung und ein Mehr an proaktiver Umsetzung der Kinderrechte durch die Ministerien wünschen“, betont die SPÖ Bundesrätin.

„30 Jahre sind ein Grund zum Feiern! Aber nicht nur: sie sind auch ein Auftrag. Nämlich ein Auftrag an uns alle, die Kinderrechte endlich für alle Kinder in diesem Land abzusichern“, erläutert Gruber-Pruner. Es sei höchst an der Zeit, dass Kinderrechte selbstverständlich mitgedacht und als integraler Bestandteil von Grundrechten verstanden werden, die sichergestellt werden müssen – im Interesse aller Kinder. „Bei den Kinderrechten darf sich niemand ausruhen. Einen wirklich wichtigen Beitrag hat dabei der Staat und all seine Organe zu leisten – sie müssen Vorbild sein. Daher erheben wir auch eine wichtige Forderung: Setzen wir in Österreich endlich ein unabhängiges Kinderrechte-Monitoring um. Damit neben dem Erkennen von Problemfeldern auch Maßnahmen entwickelt werden und diese in ihrer Umsetzung überprüft werden können“, so Gruber-Pruner abschließend. (Schluss) ls/sl/mp

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