Wien (OTS) In der dieswöchigen Folge der neuen „Best of Schauplatz“-Reihe geht es um die Jagd. Und dabei handelt es sich nicht nur um die Jagd auf Tiere. Peter Resetarits und Doris Plank erinnern am Donnerstag, dem 5. September 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2 auch an frühere „Am Schauplatz“-Reportagen über Kontrolleure oder Bürgerwehren, die auf der Jagd nach menschlichen Missetätern sind:

Den Anfang macht eine Reportage über österreichische Großwildjäger im Selous-Nationalpark in Tansania. Drei wohlhabende Männer reisten 1995 nur aus einem Grund nach Afrika: Sie wollten Elefanten, Löwen oder Büffel töten und die Trophäen mit nachhause nehmen. Und das war kein Einzelfall. Aufgrund der Minimierung der Elefantenpopulation steht der Nationalpark heute auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten.

Im Laufe des 24-jährigen Bestehens berichtete „Am Schauplatz“ auch über den Kampf gegen Ratten oder Tauben. Kammerjäger jagten in Wohnräumen und lernten dabei die Lebensverhältnisse der Menschen besser kennen als so mancher Sozialarbeiter.

Es gab auch „Steuersünder“ unter den Tieren. Deshalb sah sich die Gemeinde Wien ab dem Jahr 2000 gezwungen, Kontrolleure auf die Jagd zu schicken. Nicht für alle Tierhalter/innen ein Grund zur Freude. Denn wenn der Liebling die Hundeplakette – als Beweis für die bezahlte Hundesteuer – nicht umgehängt hatte, konnte es fürs Frauerl oder Herrl teuer werden. Dasselbe gilt, wenn man ohne „Sackerl fürs Gackerl“ unterwegs ist – bis heute.

Aufgrund von Hauseinbrüchen und Autodiebstählen stieg die Zahl von Bürgerwehren. Zum Beispiel im Weinviertel. Die vermuteten Täter:
Ostbanden. In flagranti erwischte eine niederösterreichische „Selbsthilfegruppe“ während der Filmaufnahmen 2013 aber nur heimliche Liebespaare. Mittlerweile seien sie nicht mehr aktiv, sagten sie der „Am Schauplatz“-Redaktion. Aber sollte es neue Vorfälle geben, „dann stehen wir Gewehr bei Fuß“.

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