Stuttgarter Büro für Ausstellungsgestaltung erhält Zuschlag

Wien (PK) Mit einem europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahren und unter Einbeziehung aller im Parlament vertretenen Fraktionen wurde ein Partner für die Umsetzung des BesucherInnenzentrums im sanierten Parlamentsgebäude mit einem Gesamtkostenvolumen von rund 3,9 Mio. Euro ausgewählt. Das Stuttgarter Büro für Ausstellungsgestaltung, Atelier Brückner, will als Generalunternehmen Demokratie auf rund 1.500 Quadratmetern erlebbar machen.

“Demokratie verstehen und erleben: Das wird im Besucherzentrum des Parlaments in Wien möglich sein”, kündigt Shirin Frangoul-Brückner an, Geschäftsführerin des Ateliers Brückner. “Wir freuen uns darauf, Geschichte und Bedeutung der Demokratie in einem Ausstellungformat aktiv zu beleuchten und zeitgemäß zu gestalten. Über die Gestaltung können wir viele Menschen erreichen.” Demokratie sei schließlich ein Thema, “das uns alle angeht”.

Das Atelier Brückner konzipiert und gestaltet Architekturen für Ausstellungen und Museen und hat weltweit bereits mehr als 200 Projekte in 29 Ländern umgesetzt. Die bekanntesten sind das “Parlamentarium” in Brüssel, die “Sammlung schweizerisches Nationalmuseum” in Zürich und die “Hyundai World” in Las Vegas. Grundlage aller Projekte ist ein szenografischer Ansatz. Es geht darum, Inhalte im Raum erlebbar zu machen. Die Inhalte prägen den Raum und werden zum begehbaren, interaktiven Erlebnis.

BesucherInnen für Demokratie begeistern

Das BesucherInnenzentrum wird ein weiterer Schritt zur Öffnung des Parlaments sein. BesucherInnen für die Demokratie zu begeistern, ist das erklärte Ziel. Möglichst niederschwellig soll nicht nur die historische Entwicklung, sondern vor allem auch das aktuelle Geschehen im Parlament erlebnisorientiert vermittelt werden. Vollständige Barrierefreiheit und Angebote für alle Altersklassen sollen das Zentrum für alle Menschen zugänglich machen. Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche werden die Demokratievermittlung im Parlament erweitern.

Das Projekt wird von einem Beirat begleitet, der historische Fakten sowie die Planung des Zentrums im Kontext des didaktischen Gesamtkonzepts des Parlaments beurteilt und die Perspektive der NutzerInnen einbringt. Mitglieder dieses Beirats sind Generaldirektor Helmut Wohnout (Österreichisches Staatsarchiv, Dozent für österreichische Geschichte), Dirk Lange (Didaktik der Politischen Bildung an der Universität Wien) und Alexander Kleinig (Abteilungsleiter Konzept & Design, Generaldirektion für Kommunikation im Europäischen Parlament, Brüssel). (Schluss) kar


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