Wien (OTS) Mit einer immer älter werdenden Bevölkerung werden Demenz und Alzheimer zu Erkrankungen, die viele von uns ganz konkret betreffen. In der 25. „Bewusst gesund“-Initiative will der ORF vom 12. bis 19. Oktober 2019 (Details unter presse.ORF.at) mit seiner gesamten Medienvielfalt Bewusstsein für das „Leben mit Demenz“ schaffen. Barbara Stöckl präsentiert dazu im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 12. Oktober, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Gemeinschaft – eine Stadt macht sich Demenzfit

Klosterneuburg ist die drittgrößte Stadt Niederösterreichs und hat eine ganze Reihe von Einrichtungen, wie etwa Pflegeheime, wo demente Menschen betreut werden. Aber Klosterneuburg hat noch etwas anderes, was den Ort gerade für Demenzpatientinnen und Demenzpatienten und ihre Angehörigen interessant macht. Engagierte Betroffene haben gemeinsam mit der Gemeinde, vielen Unternehmen und der Caritas ein Netzwerk aufgebaut, das dafür sorgen soll, dass Betroffene in Klosterneuburg mit Demenz gut leben können und die Stadt selbst „demenzfit“ ist. Der ganze Ort – vom Kindergarten über die Exekutive bis hin zu Apotheken, Buchhandlungen, Supermärkten und Banken – hat das Thema Demenz aus der Tabuzone gehoben. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

Demenz-Prävention und Früherkennung

In Österreich leben rund 130.000 Menschen mit Demenz. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Aufgrund der immer höheren Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Erkrankten weiter an. Häufig vermeiden Betroffenen aus Angst vor Stigmatisierung eine frühzeitige Abklärung und somit frühzeitige Behandlung. Über die ersten Anzeichen von Demenz, Risikofaktoren und Treiber der Krankheit und die wirkungsvollsten Maßnahmen zur Prävention informiert Univ.-Prof Dr. Peter Dal-Bianco.

Kämpfernatur – Lebensmut trotz Demenz

Den eigenen Partner bzw. die eigene Partnerin oder die Familie nicht mehr zu erkennen, Dinge zu vergessen oder gar ein Pflegefall zu werden – die Diagnose Demenz ist häufig mit diesen oder ähnlichen Schreckensszenarien verbunden. Helga Rohrer erhielt die Diagnose Demenz im Alter von nur 54 Jahren. Doch anstatt zu resignieren hält die ehemalige Dolmetscherin Vorträge über ihr Leben mit der Erkrankung und macht anderen Betroffenen Mut.

Auszeit – Urlaub für Betroffene und Angehörige

Wenn das Hirn schwächer wird, stellt das für die gesamte Familie der Betroffenen eine enorme Herausforderung dar. Denn Betroffene der Altersdemenz vergessen häufig etwas, das Gedächtnis lässt nach und vertraute Dinge werden zunehmend fremder. In fortgeschrittenen Stadien ist es Betroffenen kaum noch möglich, für sich selbst zu sorgen, sie werden oftmals zu Pflegefällen.
Für pflegende Angehörige gibt es diverse Unterstützungen – u. a. auch eine Urlaubsmöglichkeit, bei der Betroffene gut betreut werden und die Angehörigen ausspannen können.

„Bewusst gesund“-Tipp: Vorsorgeuntersuchung

Früherkennung ist nicht nur bei Demenz, sondern bei vielen Krankheiten entscheidend für den Verlauf. Mediziner/innen empfehlen daher, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Jede/r Erwachsene, der in Österreich wohnt, kann einmal im Jahr zum Gesundheitscheck gehen und das kostenlos. Leider wissen viele nicht von diesem Angebot oder scheuen sich davor, denn nur jede/r Neunte nutzt diese Möglichkeit. Prof. Dr. Siegfried Meryn informiert über den Gesundheitscheck.

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