Klarstellungnahme zur Dringlichen Anfrage betr. österr. Produkte statt Palmöl

Wien/Sinabelkirchen (OTS/OTS) Die Firma Münzer Bioindustrie GmbH als einer der größten Produzenten von abfallbasiertem Biodiesel in Europa und Marktführer in Österreich stellt zur aktuellen Debatte um Palmöl in der Biodieselproduktion folgende Punkte richtig:

• Der aktuelle Biokraftstoffbericht 2016 des BMLFUW zeigt auf Basis der in elNa (Elektronischer Nachhaltigkeitsnachweis des Umweltbundesamts) verpflichtend eingemeldeten Daten, dass in Österreich kein Palmöl für die Produktion von Biodiesel verwendet wird.

• Die Münzer Bioindustrie verarbeitet in ihren beiden Biodiesel-Produktionsstätten kein Palmöl. Das Unternehmen konzentriert sich beim Bezug seiner Rohstoffe auf einen Umkreis von rund 500 km um die beiden Produktionsstandorte im Wiener Ölhafen Lobau und im Steirischen Gaishorn/See.

• Neben den hohen qualitätstechnischen Anforderungen entspricht der Biodiesel den strengen Nachhaltigkeitskriterien der Europäischen Union. Diese Kriterien werden durch das von der Europäischen Kommission akkreditierte und in Europa führende ISCC-Zertifizierungssystem kontrolliert und sichergestellt (www.iscc-system.org).

Die Geschäftsführung der Münzer Bioindustrie GmbH bekennt sich zu den Europäischen Nachhaltigkeitskriterien, zu ihrem Heimmarkt Österreich, zu regionalen Rohstoffen und Wertschöpfung.

Die Münzer Bioindustrie GmbH produziert jährlich in mehr als 200.000 Tonnen nachhaltig zertifizierten Biodiesel. Mit einem Jahresumsatz von etwa 190 Mio. Euro sichert das Unternehmen mehr als 140 heimische Arbeitsplätze und leistet einen zentralen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung. Durch den Einsatz von Altspeisefetten und –ölen spart das Unternehmen im Vergleich zu fossilem Diesel mehr als 80% CO2 ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs und zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele.

Die Studie „Volkswirtschaftliche Analyse der nationalen Biodieselproduktion sowie des Biodieselverbrauchs“ des Energieinstituts sowie des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Johannes Kepler Universität Linz belegen den enormen volkswirtschaftlichen Hebel dieser Branche. Für den Zeitraum 2015-2030 sagen die Berechnungen einen zusätzlichen Beitrag von 868 Mio. € pro Jahr zum Bruttoinlandsprodukt und Beschäftigungseffekte von zusätzlich ca. 18.100 Beschäftigten pro Jahr vorher.

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Münzer Bioindustrie GmbH
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W: www.muenzer.at

Ölhafen Lobau – Uferstraße 12, A-1220 Wien, Austria



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