Land- und Forstwirtschaft als Grundlage der Energiewende

Wien (OTS) Die Klimakatastrophe sorgt für Rekordmengen an Schadholz und setzt die nachhaltige Waldbewirtschaftung massiv unter Druck. „Holz verrottet ungenutzt im Wald, da Ernte- und Transportkosten durch den massiven Preisverfall nicht mehr kostendeckend bewerkstelligt werden können. Gleichzeitig ist der Ausbau der erneuerbaren Energie in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten“, erklärt Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes.

„Das 400 Mio. Euro schwere Investitions- und Entlastungspaket der Regierung unter Federführung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger ist für die Branche von besonderer Bedeutung und eine wichtige Hilfe für die nachhaltige Waldbewirtschaftung.“ Die Situation wird sich in den kommenden Jahren durch die Klimakatastrophe nicht verbessern. Es zeichnet sich durch mehrere Entwicklungen (wärmere Winter, bessere Dämmung, modernere Technik und Modernisierung des Anlagenparks) eine Reduktion des Energieholzbedarfes im Anlagenbestand um mehrere Millionen Festmeter ab. Neben Wärme und Strom aus Biomasse, die laut Regierungsziel im Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) forciert werden sollen, hat die Holzvergasung zur Produktion von Holzdiesel und Holzgas großes Potenzial.

„Wird in Zukunft nicht massiv in neue Bioenergieanlagen im Wärme- und Strombereich investiert, wird der erneuerbare Energieanteil zurückgehen. Der im Forstpaket enthaltene Forschungsschwerpunkt für die Holzvergasung ist eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft und ermöglicht die Weiterentwicklung krisensicherer Kraftstoff-Produktion auf Schadholzbasis.“

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