Weitere begleitende Maßnahmen aus Sicht der grünen Kultursprecherin notwendig

Wien (OTS) Am Dienstag hat der Aufsichtsrat des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) die Änderung seiner Förderrichtlinien beschlossen, die ein Gender Budgeting-Modell vorsieht. Dieses soll in mehreren Schritten eine geschlechtergerechte Verteilung der Fördermittel von der Entwicklungsphase bis zur Filmherstellung gewährleisten.

Die Kultursprecherin der Grünen, Eva Blimlinger, zeigt sich zufrieden, sieht aber auch weitere Schritte notwendig: „Wir haben im Regierungsprogramm verankert, dass bei der Fördervergabe auf Geschlechtergerechtigkeit zu achten ist. Die nun beschlossenen Richtlinien, die mit breiter Mehrheit angenommen wurden, sind hier ein wichtiger erster Umsetzungsschritt. Darüber hinaus muss aber auf allen Ebenen des Entstehungs- und Produktionsprozesses auf eine adäquate geschlechtergerechte Verteilung geachtet werden. Dazu braucht es jedenfalls begleitende Anreize.“

Diese Anreize zu setzen sowie eine Strategie zu erstellen, die vor allem auch die Einreichquote weiblicher Projekte erhöht, ist nun die nächste wesentliche Aufgabe, betont Blimlinger: „Das Problem war in der Vergangenheit vor allem auch, dass zu wenige Frauen um Förderung angesucht haben. Hier braucht es einen nachhaltigen Prozess, der die Einreich- mit der Förderquote in ein für alle Beteiligten faires Gleichgewicht bringt.“

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