Kulturinitiativen bringen Kunst und Kultur auch in Außenbezirke

Wien (OTS/SPW-K) „Ich freue mich über das Bekenntnis zu Wien als Kulturstadt. Jeder Cent, der in Kunst und Kultur investiert wird, fließt vielfach zurück“, betont SP-Gemeinderätin Susanne Bluma in der heutigen Debatte zum Wiener Voranschlag 2017.

Kunst und Kultur sollen für alle Menschen in Wien zugänglich sein. „Alle Menschen können und sollen am kulturellen Leben in unserer Stadt teilhaben. Kunst und Kultur sollen alle Menschen in jedem Lebensabschnitt und jedem Stadtteil begleiten“, sagt Bluma.

Wien wächst, ebenso muss Kultur Teil dieser Weiterentwicklung sein. „Wenn ein neuer Stadtteil entsteht, dann muss die kulturelle Infrastruktur mitgedacht werden. Stadtgebiete, die kulturell unterversorgt sind, müssen unterstützt werden“, fordert Bluma. Und weiter: „In einem lebenswerten Grätzl braucht es Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen.“

Für Bluma brauchen neue Stadtteile auch kulturelle Treffpunkte, die unterschiedlich bespielbar und für alle zugänglich sein müssen. Dafür ist es notwendig, die kulturelle Infrastruktur auszubauen. „Ich möchte nicht vor dem öffentlichen Raum Halt machen. Kulturangebote in den Außenbezirken müssen besser sichtbar gemacht werden, und es müssen auch neue Kulturangebote geschaffen werden“, ist sich die SP-Abgeordnete sicher.

Kulturpartnerschaften bringen Kultur in Außenbezirke=

Darum ist es wichtig, Kulturpartnerschaften zu fördern. „Kulturinitiativen gehen dabei entweder temporär oder aber für immer in die Außenbezirke, um dort als DienstleisterInnen für die Menschen zu fungieren.“ Als Beispiele für Kulturinitiativen nennt Bluma unter anderem das Puppentheater „Lilarum“ – ein pädagogisch wichtiges Theater für Kinder und Erwachsene, das künftig eine temporäre Spielstätte in der Großfeldsiedlung haben wird.

Aber auch das „Wien Museum on Tour“, das einzelne Ausstellungen des Wien Museums in die Außenbezirke bringt, ist ein Beispiel für eine gelungene Kulturinitiative, die auch im Jahr 2017 fortgeführt wird. „Auch das Projekt ‚Shift’ gehört zu den wichtigen Kulturinitiativen der Stadt. Durch ‚Shift’ soll innovative neue Kunst abseits der kulturellen Trampelpfade möglich gemacht werden. Kultur in die Außenbezirke bringen, darum geht es“, betont Bluma und sagt, dass die Zusammenarbeit mit den Bezirken etwas ganz Wichtiges ist. „Diese Initiativen sollen eine Win-Win-Situation sein – sowohl für die Kulturinitiativen selbst, als auch für die Menschen in den Außenbezirken.“

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