Wenn Entwicklungszusammenarbeit Frauen fördert, sinken Hunger und Armut

Wien (OTS) Obwohl Frauen und Mädchen weltweit eine zentrale Rolle bei der Versorgung von Familien und in der Herstellung von Nahrungsmitteln zukommt, sind sie am stärksten von Hunger und Mangelernährung betroffen. Frauen besitzen nur selten Land, haben kaum Zugang zu Krediten, Produktionsmitteln und Besitz. Sie haben geringere Bildungschancen, verdienen weniger als Männer und machen den Großteil der unbezahlten Arbeit.

„Diese Benachteiligungen haben Armut zur Folge“, betont Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt Österreich. Laut FAO sind 80 % der Armen weltweit Frauen und Mädchen. Zudem leiden Frauen häufig unter Gewalt, jede dritte Frau weltweit ist von sexueller Gewalt betroffen.

Brot für die Welt – Frauenprojekte unterstützen Gleichstellung

„Damit Frauen und Mädchen gleichberechtigt sein können, fördern wir Projekte, die es Frauen ermöglichen, ein eigenes Einkommen zu haben, sowie Zugang zu Bildung, Gewaltprävention und Beteiligung an politischen Prozessen zu bekommen“, erklärt Hechenberger.

„Gendersensible Entwicklungsarbeit meint, dass schon bei Projektentwicklung berücksichtigt wird, dass Infrastrukturprojekte genauso wie Bildungs- und andere Projekte beiden Geschlechtern gleichermaßen zugutekommen“, so Hechenberger. „Daneben machen wir dezidierte Frauenförderungsprojekte, die ein „nachziehen“ für Frauen ermöglichen sollen, wo es noch grobe Benachteiligung von Frauen und Mädchen gibt“.

Projektbeispiel in Kamerun: „Der solidarische Schnitt“

Viele Frauen und Mädchen in Kamerun versuchen, der Armut auf dem Lande zu entkommen, und ziehen nach Duala, die größte Stadt des Landes. Ohne Ausbildung haben sie aber kaum eine Chance Arbeit zu finden. Brot für die Welt ermöglicht den jungen Frauen eine Ausbildung zur Schneiderin. Früher kämpften sie täglich ums Überleben. Heute blicken die Teilnehmerinnen hoffnungsvoll in die Zukunft: Neben Nähkenntnissen erlernen sie auch Geschäftsführung, damit sie später ein eigenes kleines Unternehmen aufmachen können.

Projektbeispiel in Nicaragua: MIRIAM – Der Gewalt ein Ende setzen

In Nicaragua ist Gewalt innerhalb der Familie für viele Frauen traurige Realität. Häusliche Gewalt ist Tabu-Thema und wird nur selten zur Anzeige gebracht. MIRIAM ermöglicht kostenlose Beratung und Begleitung durch Psychologinnen und Rechtsanwältinnen. „Frauen lernen zu sehen, dass sie Rechte haben, die sie schützen. Sie entwickeln Selbstvertrauen, diese Rechte durchzusetzen“, betont Nina Hechenberger, Leiterin von Brot für die Welt.

Brot für die Welt bittet um Spenden für Projekte zur Stärkung von Frauen

Brot für die Welt
IBAN:AT67 2011 1287 1196 6366
BIC: GIBAATWWXXX

Service

Bild zum Download hier https://www.skyfish.com/p/diakonieat/863152/37517090

Bildtext: Brot für die Welt unterstützt in Projekten weltweit Frauen dabei, ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen – ohne Hunger, Armut und Gewalt.

Credit: Brot für die Welt/Jörg Böthling

Rückfragen & Kontakt:

Diakonie Österreich
Roberta Rastl
Medienarbeit
+43(0)664 314 93 95
roberta.rastl@diakonie.at
Web: www.diakonie.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.