Wien (OTS) Vor einigen Tagen jährte sich zum 100. Mal der Einzug der ersten weiblichen Abgeordneten ins österreichische Parlament – sieben Sozialdemokratinnen und eine Christlichsoziale waren damals ins Parlament gewählt worden. Diese waren es auch, welche die bis heute geltende Bundesverfassung mitbeschlossen. Frauen waren damals nach langen politischen Kämpfen überhaupt zum ersten Mal berechtigt, ihr allgemeines und gleiches Wahlrecht war zunehmen.

„Wir können nicht noch 100 weitere Jahre auf die gelebte Gleichstellung von Männern und Frauen warten!“, stellt BSA-Frauenvorsitzende Beate Wimmer-Puchinger anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März klar. „Der Gender Pay Gap ist in Österreich im EU-Vergleich nach wie vor sehr hoch, Frauen arbeiten noch immer oft in Teilzeit, Armut ist weiterhin weiblich – und jetzt wollen konservative Organisationen den Frauen auch noch das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben nehmen. Dem stellen wir uns entschieden entgegen! Wir brauchen endlich Lohntransparenz bei Gehältern, verpflichtende Quoten von 40 Prozent in Aufsichtsräten, Leitungsfunktionen in der Privatwirtschaft und das Recht für Frauen in allen Bundesländern einen Schwangerschaftsabbruch in einem öffentlichen Spital durchführen zu lassen!“

Der BSA unterstützt die Forderungen der Gewerkschaft PRO-GE auf einen Rechtsanspruch für den Papamonat sowie eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten auf Gehaltsvorrückungen. Der BSA sieht dies als ein zentrales Instrument, um die Vereinbarkeit von Karriere und Familie weiter voran zu treiben und somit eine gelebte Gleichstellung von Männern und Frauen zu erreichen.

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