Wien (OTS) „Der heutige Internationale Tag der Kinderrechte ist ein guter Anlass, um darauf hinzuweisen, welche Budgetschwerpunkte Wien im Bereich Kinder und Jugendliche im nächsten Jahr setzt“, betonte heute Bildungs- und Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky im Rahmen der Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat. „So sind beispielsweise unsere Kindergärten die erste Bildungseinrichtung im Leben unserer Kinder, die ihnen die Grundlagen für einen guten Start ins Leben mitgeben. Nur wenn wir dort investieren, sichern wir letztendlich den sozialen Zusammenhalt!“

Wien werde deshalb auch im nächsten Jahr massiv in diesen Bereich investieren: „Kinderbetreuung bleibt ein wichtiger-Schwerpunkt – das Das Budget dafür wird im kommenden Jahr 2018 rund 850 Mio Euro umfassen. Aus diesen Mitteln wird nicht nur der Betrieb der städtischen Kindergärten finanziert, sondern auch jeder private Platz mit bis zu 580 Euro pro Monat gefördert. Weil der Besuch der Bildungseinrichtung Kindergarten für Wiener Familien auch weiterhin keine finanzielle Belastung darstellen darf!“

Um dem steigenden Platzbedarf für Kinder von 0 bis 3 Jahren gerecht zu werden, investiere die Stadt im nächsten Jahr rund 13 Mio. Euro in den Ausbau der Plätze. „Im städtischen Bereich werden damit 28 neue Gruppen mit rund 640 zusätzlichen Plätzen geschaffen“, so Czernohorszky. Um den Betrieb städtischer Kindergärten sicherzustellen, werde sich Wien auch im nächsten Jahr als einziges Bundesland eine eigene Bildungsanstalt für Elementarpädagogik leisten. „Heuer schließen auch die ersten Klassen der Schule für AssistenzpädagogInnen ihre Ausbildung ab. Mehr als 50 AssistenzpädagogInnen werden ab dem Sommer 2018 erstmals die Teams der Wiener Kindergärten verstärken.“

120 Mio Euro für Pflichtschulen

Im Bereich der Schulen setze Wien auf topmoderne neue Schulräume: „Im nächsten Jahr investieren wir in Neubau, Erweiterung und Sanierungen der Wiener Pflichtschulen rund 120 Mio. Euro. Diese modernen Lernräume kommen 112.000 Schülerinnen und Schüler in Wiener Pflichtschulen zugute“, so der Bildungsstadtrat. „Und wir bauen dabei nicht nur Klassenzimmer, sondern wir schaffen Räume für pädagogische Innovationen: Neue Schulkonzepte wie die Bildungsbereiche der Bildungs-Campusse, die Möglichkeiten der Mehrfachnutzung und Verschränkung der Ganztagesschulen mit außerschulischen PartnerInnen sowie Räume zur gemeinsamen Nutzung von Horten und Schulen!“

Wesentlich dabei seien auch die inklusiven sonderpädagogischen Angebote an einzelnen Campus-Standorten, der Bereich Nachhaltigkeit durch die innovative Architektur, aber auch die Schaffung von qualitätsvolle Arbeitsplätzen im Bildungsbereich: „Durch den Ausbau der Bildungsinfrastruktur, Ausbau der Freizeitpädagogik und zusätzliche Supportsysteme wie SchulpsychologInnen, Förderung 2.0 und vieles mehr“, so Czernohorszky.

Darüber hinaus können Wiener Schulen über „Wiener Warenkorb“ hochwertige Schul- und Arbeitsmaterialien autonom anschaffen: „In Summe werden stellen wir dafür im nächsten Jahr rund 8,8 Mio Euro zur Verfügung!“

Schließlich bieten aber auch die ganztägig geführten Schulen Eltern eine qualitätsvolle Betreuung und Förderung ihrer Kinder: „Damit auch alle, die einen Platz benötigen, eine Ganztagesschule besuchen können, bieten wir bereits 159 ganztägig geführte Schulstandorte und zusätzlich 5 Lern- und Freizeitklubs an“, so Czernohorszky. „Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Ganztagesschulen leisten auch die über 1000 MitarbeiterInnen des Vereins Wiener Kinder- und Jugendbetreuung. Und damit alle Wiener Kinder in die ganztägigen Schulen gehen können, finanzieren wir eine soziale Staffelung der Betreuungsbeiträge in der Ganztagesschule. Zusätzlich bieten wir jeden Tag 3.000 Wiener Kindern aus sozial schwachen Familien ein kostenloses Mittagessen!“ (Forts.)

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