Wien (OTS/SK) Der burgenländische Nationalratsabgeordnete kritisierte in seiner Rede im Rahmen der Budgetdebatte im Parlament die Vorgehensweise der Bundesregierung: „‚Koste es was es wolle‘ oder ‚Wir lassen niemanden zurück‘ – die Wirklichkeit sieht ganz anders aus“, so Köllner.„Kleine und mittlere Unternehmer, wie z.B. Gastronomen, wurden von der Bundesregierung zu Bittstellern für Almosen bei der Wirtschaftskammer degradiert. Statt einfach das zu tun, wozu Kanzler und die Bundesregierung verpflichtet sind, nämlich uneigennützig, wirklich rasch und unbürokratisch zu helfen“, zeigt sich Köllner empört. ****

Kleine und mittlere Unternehmer, die vor den Scherben ihrer Existenz stehen, müssen sich sprichwörtlich „bis auf die Unterhose ausziehen und einen Bürokratiedschungel zu durchbrechen, damit sie in den Genuss von in vielen Fällen nicht einmal ein paar 100 Euro zu kommen“, kritisierte Köllner. „Finanzminister Blümel misst freilich mit zweierlei Maß: Was für andere gilt, gilt für ihn und selbstverständlich auch für den Bundeskanzler nicht. Denn während jeder noch so kleine Unternehmer für ein paar 100 Euro alles offenlegen muss, wollen Sie einen Blankoscheck über 28 Mrd. Euro Steuergeld, ohne korrekte Zahlen vorzulegen“, kritisiert Köllner.

Wohin das Geld fließt, sei unklar. Bei den Unternehmen komme es aber anscheinend nicht an. „Wir debattieren hier und heute also ein Fake-Budget und das ist schlichtweg eine Farce. Sie stoßen die Menschen vor den Kopf! So geht man mit den wahren Leistungsträgern in unserem Land nicht um!“, so Köllner. (Schluss) up/ah

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.