Wien (OTS) Der Präsident des Salzburger Landesgericht, Dr. Hans Rathgeb widerspricht in seiner Funktion als Leiter der Bundesheer-Untersuchungskommission im Fall des verstorbenen Gardesoldaten einer Person, die in der Wiener Zeitung P. genannt wird und Rekrut bei der Garde sein soll. Diese Person wird in der Wiener Zeitung zitiert: „Bei den Befragungen sind immer die direkten Vorgesetzten dabei“, sagt P.

Dr. Rathgeb widerspricht dieser Behauptung vehement: „Bei den Befragungen sind ausschließlich Mitglieder der Untersuchungskommission dabei gewesen, jedoch kein Vorgesetzter der Rekruten. Bei einigen Vernehmungen war, auf ausdrücklichen Wunsch des jeweiligen Rekruten, der Soldatenvertreter anwesend. Dieser ist selbst Rekrut, wurde von den Rekruten aus ihrem Kreis frei gewählt und ist selbstverständlich ebenfalls kein Vorgesetzter“, so Rathgeb.

Dr. Rathgeb weist darauf hin, dass jene Personen, die bei den einzelnen Befragungen anwesend waren, in der unterfertigten Niederschrift vermerkt sind.

Der Leiter der Untersuchungskommission wies abschließend darauf hin, dass die Kommission vollkommen unabhängig ist und am Ziel, die Vorkommnisse lückenlos aufzuklären, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln und auf rechtsstaatlicher Basis arbeitet.

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