Gesundheitsministerin soll Vereinfachung der Allergenverordnung umsetzen

Wien (OTS) „Diese Verordnung ist das beste Beispiel dafür, dass sich die EU zu sehr in Details einmischt, statt sich um die großen Probleme zu kümmern“, so Bundesminister Andrä Rupprechter. Trotz massiver Bedenken von Seiten der Gastronomie hat die EU-Kommission die Acrylamid-Verordnung verabschiedet. Diese sieht zum Beispiel vor, dass in jeder Küche ein einheitlicher „Farbguide“ hängt, um ein zu starkes Bräunen von Pommes und Toastbrot zu verhindern. Ferner ist vorgeschrieben, dass Pommes Frites vor der Zubereitung für zwischen 30 bis 120 Minuten gewässert werden sollen. „Was im ersten Moment nicht so schlimm klingt, kann auf den zweiten Blick Aufzeichnungspflichten oder Strafen nach sich ziehen. Ich sehe hier parallelen zur Allergenverordnung“, erklärt Rupprechter. Österreich hat bei der Allergenverordnung über das Ziel hinausgeschossen und es den Gastronomen schwerer gemacht, als die EU es vorgegeben hatte.

Um diese übertriebene Bürokratie wieder gerade zu rücken, hat die Wirtschaftskammer intensive Gespräche mit dem Gesundheitsministerium geführt. Es wurde ein Vorschlag erarbeitet, um die Wirte ein wenig zu entlasten. Unter anderem wurde der Wegfall der Buchstabensuppe bei Tagesgerichten und der verpflichtenden Fortbildung vereinbart, ohne Allergiker schlechter zu stellen. „Gesundheitsministerin Rendi-Wagner hat den Vorschlag zur Vereinfachung der Allergenverordnung auf ihrem Tisch. Warum sie ihn noch nicht unterschrieben hat, ist den geplagten Gastronomen ein Rätsel. Ich hoffe inständig, dass dies sobald wie möglich geschieht“, betont Rupprechter.

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