Erfahrungsaustausch über aktuelle Herausforderungen im sozialen Wohnbau

Wien (PK) Vor allem für das System des sozialen Wohnbaus in Österreich interessierte sich eine Delegation des tschechischen Senats, die heute im Parlament von Bundesratspräsident Mario Lindner empfangen wurde. An der Aussprache nahmen noch die FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein und Werner Neubauer sowie die Bundesrate Stefan Schennach (S), Ferdinand Tiefnig (V) und David Stögmüller (G) teil.

Schennach informierte die beiden Senatoren Zdenek Papousek und Alena Sromova (beide Christliche und Demokratische Union, KDU-CSL) über die historischen Ursprünge des sozialen Wohnbaus insbesondere in Wien. Was die aktuelle Lage betrifft, so stellten seiner Meinung nach die Maastricht-Kriterien eine große Herausforderung dar, weil dadurch wichtige öffentliche Infrastrukturprojekte behindert würden. Aus diesem Grund habe man auch eine Initiative gestartet, die bereits von vielen europäischen Bürgermeistern mitgetragen wird. Als nicht ganz so rosig stufte Dagmar Belakowitsch-Jenewein (S) die Situation in Wien ein, da es immer mehr an leistbarem Wohnraum fehle. Gründe dafür seien u.a. der starke Zuzug in die Großstädte sowie mangelnde Grundstücksflächen, konstatierte ihr Fraktionskollege Werner Neubauer. Um der Abwanderung aus den ländlichen Gebieten entgegenzutreten, gehe es u.a. vermehrt darum, günstige Wohnungen für junge Menschen bereitzustellen, meinte der oberösterreichische Bundesrat Ferdinand Tiefnig (V). Außerdem berichtete er von speziellen Wohnprojekten für ältere Menschen und zur Rehabilitation von psychisch kranken Menschen in seiner Heimatregion. (Schluss) sue

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