Wien (OTS) Bundesschulsprecher Harald Zierfuß: “Es ist bedauerlich, dass Österreich gegenüber dem letzten Pisa-Ergebnis schlechter abgeschnitten hat. Mit gegenseitigem Feedback und Talenteförderung kann und muss man dieses Ergebnis zukünftig verbessern.”

Der Bundesschulsprecher weiter: “Nach diesem Pisa Ergebnis muss es Veränderungen in unseren Klassenzimmern geben. Fast jeder dritte Schüler weist gravierende Mängel entweder in Mathematik, Naturwissenschaften oder Lesen auf. Lehrerinnen und Lehrern müssen diese Schwächen auffallen und sie sollten uns Schülerinnen und Schüler durch Feedback, abgesehen von der normalen Notengebung, darauf aufmerksam machen.”

Auf die 15 Prozent der Spitzenschülerinnen und -schüler dürfe aber nicht vergessen werden. “Man konzentriert sich zu stark auf die Schwächen von uns Schülerinnen und Schüler, die Stärken dürfen nie außer Acht gelassen werden. Diese kann man durch individuelle Förderkurse weiterausbauen und so kann Österreich sich in diesem Bereich auch an die Nachbarländer annähern!”, so Zierfuß.

“Schülerinnen und Schüler wollen lernen, nur bekommen sie oft nicht die benötigte Förderung.”, stellt Zierfuß klar. Es sei logisch, dass es für Lehrerinnen und Lehrer sehr schwer sein kann, auf jeden individuell einzugehen, aber man müsse es zumindest versuchen, so wie es bereits viele engagierte Lehrerinnen und Lehrer tun.

Ein erneutes Teilnehmen an den Grundschulstudien PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) und TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) kann helfen, früher Stärken und Schwächen zu erkennen und auf diese einzugehen

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Sie setzt sich aus 27 Landesschulsprechern und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten zusammen. Der derzeitige Bundesschulsprecher Harald Zierfuß kommt aus der Schülerunion.

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