Wien (OTS) Fast 400 interessierte Bürger*innen folgten der Einladung von Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ), um sich über das Stadtentwicklungsgebiet am Althangrund zu informieren. „Es war mir wichtig, eine Veranstaltung zu organisieren, bei der alle zu Wort kommen können und viel Raum für Diskussion ist. Denn der Althangrund beschäftigt uns alle schon eine lange Zeit. Es gibt deshalb nicht nur viele Fragen zum Projekt, sondern auch viele Ideen, die vorgestellt werden konnten“, zeigt sich Ahmad erfreut.

Leistbares Wohnen

Ein zentrales Thema – sowohl bei der Bürger*innenversammlung als auch bei den laufenden Verhandlungen zwischen Stadt und Investor – ist leistbares Wohnen. „Im Sinne einer hohen Lebensqualität ist es mir wichtig, dass das Areal nachhaltig und sinnvoll gestaltet ist. Und zwar sowohl für die jetzigen Bewohner*innen – gerade der umliegenden Grätzl – als auch für die künftigen Alsergrunder*innen“, erklärt Ahmad. Die Grundlagen dafür bieten die Stellungnahme des Bezirks zum Projekt sowie das städtebauliche Leitbild. Letzteres ist in einem gemeinsamen Prozess mit den projektbeteiligten Parteien, auch dem Investor 6B47, entstanden und enthält unter anderem die Einigung auf 50 Prozent sozial gebundenen Wohnraum.

„Wenn die Mieten im innerstädtischen Raum weiterhin steigen, können sich kaum noch Menschen Wohnungen im Neunten leisten. Zustände, wie in vielen anderen europäischen Großstädten wie London oder Paris, wo die Reichen im Zentrum leben und in den Außenbezirken jene, die sich das Leben kaum leisten können, müssen für uns mahnende Beispiele sein, wie Stadtplanung eben nicht funktioniert“, zeigt sich Ahmad überzeugt. „Mir geht es darum, dass hier ein guter Mix aus Wohnungen entsteht – und zwar eben auch für jene, die keine besonders dicke Geldbörse haben. Nur so können wir dem Druck am Wohnungsmarkt begegnen und letztendlich den sozialen Frieden gewährleisten“, so Ahmad.

Information und Diskussion

In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal fand eine lebhafte, teilweise auch kontroversiell geführte Diskussion statt. Inhaltlich ging es zunächst um den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Investor 6B47, die bisherige Entwicklung am Althangrund, die Position des Bezirks sowie die Anliegen der BürgerInneninitiative Lebenswerter Althangrund. In der Diskussion eröffnet sich im Anschluss eine große Bandbreite an Themen. Von Fragen über einen möglichen Baubeginn, über Interesse an zukünftiger Infrastruktur wie Kindergarten und Schule, bis hin zu Fragen und Anmerkungen betreffend den Franz-Josefs-Bahnhof, Tiefgaragen-Konzepte und Barrierefreiheit. 

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