Mit 1. September 2022 übernimmt Christopher Paul Campbell die Leitung des Quo vadis?, das Zentrum für Begegnung und Berufung der Ordensgemeinschaften Österreich in Wien.

Wien (OTS) Der studierte Theologe bringt jahrelange Erfahrung in den Bereichen der katholischen Erwachsenenbildung, Seelsorge und Kooperationen mit und ist stets auf der Suche nach neuen kreativen Ideen, „um Menschen zusammenzubringen“.

Christopher Paul Campbell folgt Lisa Huber nach, die das Quo vadis? in den letzten drei Jahren erfolgreich geführt und weiterentwickelt hat und im Sommer in ihre Heimat Südtirol zurückgekehrt ist.

„Ich freue mich sehr, dass ich ab September diesen wundervollen Ort – das Quo vadis? – im Zwettlerhof am Stephansplatz – als Kreuzung, Wegstation, Gemarkung, Knotenpunkt, Aussichtsplattform, als Labyrinth, Tankstelle oder Launchpad für die vielen Reisen, die Menschen auf ihren Wegen zu sich selbst und zu Gott in Wien machen, mitgestalten darf. Die Katholische Kirche beherbergt ja eine immense Vielfalt an Spiritualitäten, Haltungen, Lebens- und Erfahrungsformen in Österreich und weltweit. Dies wird selten so deutlich, wie bei unserem breiten Spektrum an Frauen- und Männerorden. Da ist einfach viel Energie drin,“ so Christopher Paul Campbell, neuer Leiter des Quo vadis?.

Begegnungszentrum weiterentwickeln

„Mit Christopher Paul Campbell haben wir einen erfahrenen Leiter für das Quo vadis? gefunden. Ich freue mich, dass er die Weiterentwicklung mit viel Vitalität angeht. Denn das Quo vadis? ist ein lebendiger Ort und will sich den Möglichkeiten und Fragen der Zeit immer wieder neu anpassen. Großer Dank gilt Lisa Huber, die im Quo vadis? immer wieder neue Impulse aufgegriffen und Ideen umgesetzt hat“, freut sich Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz, dass das Quo vadis? weiterhin in guten Händen ist.

Zur Person

Christopher Paul Campbell studierte Katholische Theologie, Altgriechisch und Anglistik an der Goethe-Universität und der Hochschule der Jesuiten St. Georgen (beide in Frankfurt am Main), sowie der National University of Ireland in Maynooth.

Nach dem Studium war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Fundamentaltheologie am Institut für Katholische Theologie an der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg tätig und wechselte dann ins Bistum Limburg, wo er im Diözesanmuseum arbeitete. Seit 2020 leitete er die Katholische Erwachsenenbildung für die Bezirke Limburg und Wetzlar. Ein großes Anliegen seiner Arbeit besteht in Projekten für neue Zielgruppen, so entwickelte er zum Beispiel unterschiedliche Seelsorgekonzepte rund um Tätowierungen und christlicher Glaube, woraus auch die „Societas Indelebilis“ entstand, ein Berufsverband für katholische Tätowierer.

Christopher Paul Campbell wuchs bei Aschaffenburg (Unterfranken) und in Lynn, Massachusetts auf. Er spielt Klarinette und Saxophon. Im Jahr 2017 erhielt er den Bayrischen Kunstförderpreis (Literatur) und 2018 wurde er mit dem Hermann-Hesse-Förderpreis ausgezeichnet.

Quo vadis?

Das Quo vadis? ist ein offenes Begegnungszentrum für alle nahe des Stephansplatzes in Wien. Im Zentrum wird über das Ordensleben informiert, man kann an Spiritualität und Lebensweisen von Ordensleuten teilhaben, einfach ein Gespräch führen oder auch die Ruhe im Raum der Stille genießen. Das Quo vadis? ist auch Pilgerzentrum: Pilgerpässe und Pilgerinfos sind erhältlich. Zusätzlich finden regelmäßig Veranstaltungen zu Kunst und Kultur statt: Vernissagen, Ausstellungen, Konzerte u.v.m.

Mehr Informationen zu den Angeboten und das aktuelle Programmheft mit allen Veranstaltungen sind auf www.quovadis.or.at zu finden.

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