Frankfurt (ots)

  • Bank Payment Obligation (BPO) sichert Lieferung von Nutzfahrzeugteilen aus Deutschland und Italien nach Slowenien ab
  • Transaktionen sind erste Schritte des Importeurs hin zur Nutzung
    der BPO für seine gesamten Handelsgeschäfte

Die Commerzbank hat erste BPO-Transaktionen in Österreich abgewickelt, um den Import von Omnibusteilen aus Deutschland und Italien abzusichern. Der Käufer, TAM-Europe d.o.o. mit Sitz in Maribor, Slowenien, ist Kunde der Commerzbank AG Österreich und einer der größten Bus- und Nutzfahrzeughersteller Europas. Die Lieferanten sind die Firmen MAN Truck & Bus AG, ein führender Nutzfahrzeughersteller mit Sitz in München, sowie ISAF Bus Components srl, die ihren Sitz in Italien hat und Kundin der UniCredit ist.

Eine BPO ist das unwiderrufliche Versprechen der Bank des Käufers (“Obligor-Bank”) an die Bank des Verkäufers (“Recipient-Bank”), bei Fälligkeit Zahlung zu leisten. Anders als beim klassischen Akkreditiv erfolgt das Zahlungsversprechen auf der Basis eines erfolgreichen Abgleichs vereinbarter elektronischer Handelsdaten zwischen den beteiligten Banken auf der Plattform Swift Trade Services Utility (TSU). Unternehmen erkennen zunehmend die Vorteile der BPO, darunter eine effizientere, flexiblere und schnellere Kommunikation und Abwicklung von Transaktionen. Mit dem erfolgreichen Abgleich der Kaufauftrags- und Versanddaten kann die BPO gleichzeitig einen Rahmen für Finanzierungen entlang der Lieferkette bieten – zur Optimierung von Liquidität und Working Capital sowie zur Minimierung des Zahlungsrisikos.

Enno-Burghard Weitzel, Head of Product Management Trade Services der Commerzbank AG: “Wir freuen uns, dass wir das digitale Serviceangebot für unsere Kunden, die analog zur Industrie immer fortschrittlichere Servicelösungen verlangen, weiterhin ausbauen können. Mit den allerersten BPO-Transaktionen in Österreich nehmen wir im Bereich der Digitalisierung des Trade-Finance-Geschäfts eine Vorreiterrolle ein. Diese kundenorientierten digitalen Dienstleistungen sind die Basis unserer verstärkten Modernisierungsmaßnahmen. Mit unserer Fokussierung auf neue digitale Angebote im Trade-Finance-Geschäft -wie auf Distributed Ledger Technology/Blockchain basierende Lösungen – bereiten wir den Weg für die Supply Chain der Zukunft.”

Bryan Zhao, CEO von TAM-Europe, erläuterte dazu: “Als ein innovatives Unternehmen ist TAM-Europe sehr daran interessiert, neue technische Lösungen zur Prozessoptimierung anzuwenden. Mit der BPO folgen wir dem Digitalisierungstrend; wir sehen dieses neue Zahlungsinstrument als erfolgreiche Ergänzung zum Akkreditiv und zur offenen Rechnung. Schrittweise wollen wir unsere gesamten Handelstransaktionen über die BPO abwickeln.”

Elke Endres, Treasury / Exportfinanzierung & Versicherung bei MAN Truck & Bus AG: “Wir schätzen die schnelle und kostensparende Abwicklung der Transaktion über die BPO in Verbindung mit dem Zahlungsversprechen.”

Die Commerzbank führte die erste BPO-Livetransaktion im Oktober 2014 durch. Seitdem hat die Bank ihr BPO-Geschäft ausgeweitet und wickelt nun Transaktionen mit Partnerbanken für multinationale Konzerne sowie Großkunden und mittelständische Kunden innerhalb und außerhalb Europas ab. Im Jahr 2016 ermöglichte die Bank erste BPOs in Großbritannien und finalisierte zudem die erste BPO-Livetransaktion zwischen Deutschland und China.

Über die Commerzbank

Die Commerzbank ist eine führende, international agierende Geschäftsbank mit Standorten in knapp 50 Ländern. In zwei Geschäftsbereichen – Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden – bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen, das genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten ist. Die Commerzbank wickelt 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist Marktführer im deutschen Firmenkundengeschäft. Zudem ist die Bank aufgrund ihrer hohen Branchenkompetenz in der deutschen Wirtschaft ein führender Anbieter von Kapitalmarktprodukten. Ihre Töchter Comdirect in Deutschland und mBank in Polen sind zwei der weltweit innovativsten Onlinebanken. Mit ungefähr 1.000 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken. Insgesamt betreut die Bank mehr als 18 Millionen Privat- und Unternehmerkunden sowie über 60.000 Firmenkunden, multinationale Konzerne, Finanzdienstleister und institutionelle Kunden. Das 1870 gegründete Institut ist an allen wichtigen Börsenplätzen der Welt vertreten. Im Jahr 2016 erwirtschaftete es mit rund 49.900 Mitarbeitern Bruttoerträge von 9,4 Milliarden Euro.

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