Wien (OTS) Das Interesse an der neu geschaffenen Stelle war groß: 44 Bewerberinnen und Bewerber haben sich an der Ausschreibung beteiligt, darunter 27 Frauen und 17 Männer. Die renommierte Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Cornelia Offergeld überzeugte mit ihrem Konzept die Jury: Sie verstärkt ab September als neue kuratorische Leiterin das Team und die künstlerische Jury von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien.

„Mit ihrer langjährigen Erfahrung und Expertise in der Umsetzung von innovativen Kunst- und Bauprojekten im öffentlichen Raum hat Cornelia Offergeld die Jury für sich eingenommen“, betont Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Auch die Entwicklung neuer Formate und die so wichtige Vermittlung zeitgenössischer Kunst sind herausragende Stärken der neuen Leiterin. Ich freue mich, dass Cornelia Offergeld diese wichtige Position übernimmt, da der öffentliche Raum in den vergangenen Jahren aufgrund des Wachstums der Stadt kontinuierlich an Bedeutung für die Wienerinnen und Wiener gewonnen hat“.

„Dank der neuen Kuratorischen Leitung kann die Institution noch schärfer künstlerisch positioniert, der Austausch mit der Wiener Kunstszene intensiviert und Inhalte und Formate entwickelt werden, die sich im Rahmen eines interdisziplinären Ansatzes mit der Stadt und ihrer Gesellschaft auf unterschiedlichen Ebenen auseinandersetzen und die Arbeit von KÖR hinsichtlich Vermittlung und Öffentlichkeitsarbeit stärkt.“, unterstreicht Martina Taig, Geschäftsführerin der Kunst im öffentlichen Raum GmbH.

Cornelia Offergeld: „Zeitgenössische Kunst im städtischen Raum ist nicht elitär. Sie geht mitten in den Alltag hinein und spricht in unterschiedlichen Facetten essentielle, das Kollektiv betreffende Fragen und Bedürfnisse an. In Wien hat Kunst im öffentlichen Raum durch den kommunalen Wohnbau der 1920er Jahre eine der längsten Geschichten Europas. Und gleichzeitig ist sie eine Weiterentwicklung der Denkmalkunst des 19. Jahrhunderts. Heute setzten wir uns als Gesellschaft unsere Denkmäler schon zu Lebzeiten. Wenn darüber einmal Konsens herrscht, können wir verstehen, welche Bedeutung die Kunst im Stadtraum gegenwärtig für uns hat, welche Themen wichtig sind und welche soziale Verantwortung sich davon ableiten lässt.“

Kurzbiografie Cornelia Offergeld

Cornelia Offergeld ist Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin und lebt seit 1989 in Wien. Neben verschiedenen Engagements, etwa an der Freien Akademie Moskau oder für Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, kuratierte sie etliche Projekte für den öffentlichen Raum wie 2010 „Zeit und Raum sind gestern gestorben“, eine neofuturistische Oper in Lunz am See oder entwickelte – im Sinne des „Unsichtbaren Theaters“ Augusto Boals – Formate wie „7 Days“, Performances im öffentlichen Raum Wien (2013). Sie zeichnete für den Schwerpunkt Performance des Kunstraums Niederösterreich in Wien verantwortlich und war Gründungskuratorin für den Bereich Kunst im Museum ERLAUF ERINNERT. Sie konzipiert ebenso Symposien zu aktuellen Entwicklungen der Kunst am Bau. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit setzt sie sich mit den Manifestationen kollektiven Erinnerns und mit der Sprachlichkeit von Kunst auseinander. Sie schreibt kunstwissenschaftliche Texte und ist Herausgeberin von Publikationen zur Kunst im öffentlichen Raum.

KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien

Die Aufgabe von KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien ist es, zeitgenössische Kunst in der Stadt zu positionieren und damit Stadträume zu beleben, aufzuwerten und zur Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener beizutragen. KÖR wickelt hierfür künstlerische Projekte ab, erteilt Aufträge an KünstlerInnen, lobt künstlerische Wettbewerbe für Projekte im öffentlichen Raum aus, vergibt Förderungen an KünstlerInnen bzw. Projektträger und setzt damit verbundene Tätigkeiten, wie z. B. Publikationen, Vermittlungsprogramme, Symposien, um.

Seit der Gründung wurden mehr als 280 temporäre und permanente Projekte im öffentlichen Raum Wiens umgesetzt.

www.koer.or.at

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