Wien (OTS) Aufgrund der medialen Berichterstattung zum entstandenen Covid-Cluster in der Justizanstalt Stein, sieht der für die Justizanstalten zuständige Volksanwalt Werner Amon die Notwendigkeit eines amtswegigen Prüfverfahrens. Amon: „Mittlerweile sind es offenbar 26 infizierte Insassen. Wir als Volksanwaltschaft wollen daher sicherstellen, dass ausreichend Maßnahmen gesetzt wurden, um eine weitere Ausbreitung des Clusters zu verhindern.“

Aufgrund der hohen Zahl an Infizierten bestehe die Gefahr, dass sich das Virus weiter unter den Insassen und womöglich auch den Justizwachebeamtinnen und -beamten ausbreitet. „Jetzt ist rasches Handeln gefragt, damit sich die Zahl der Infizierten nicht rasant erhöht. Es ist wichtig, dass der gesicherte Betrieb aufrechterhalten werden kann.“ so Volksanwalt Amon.

Der Volksanwalt hat die Bundesministerin für Justiz aufgefordert die gesetzten Maßnahmen darzulegen und der Volksanwaltschaft zu übermitteln wie die Justizanstalt die Ausbreitung des Virus einzudämmen gedenkt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Birgit Ebermann
Leitung Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Geschäftsbereich Volksanwalt Werner Amon, MBA
Singerstrasse 17 | 1015 Wien

Tel.:+43 (0) 1 515 05 – 260
Mobil: +43 (0) 650 562 50 50
birgit.ebermann@volksanwaltschaft.gv.at
www.volksanwaltschaft.gv.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.