Bisher waren Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen im Wiener Impfplan nicht berücksichtigt. Das könnte sich nun ändern.

Die Aufnahme von schweren psychischen Erkrankungen in die Priorisierungslisten des CoV-Impfplans sollte von den zuständigen Behörden in Anlehnung an das deutsche Beispiel daher durchaus ins Auge gefasst werden.

Ärztekammer Wien

Wien (OTS) Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (wie schwere Depressionen, bipolare Störungen und Schizophrenie) infizieren sich deutlich häufiger mit COVID-19, zeigen einen schwereren Verlauf und haben ein höheres Sterberisiko als die Allgemeinbevölkerung.

Von Stufe 4 auf 3: Deutschland sieht nun hohes Risiko

Deutschland stuft diese Risikogruppe hinauf: Betroffene gelten nun als Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko wie etwa auch Krebspatienten.

In Österreich vergessen: Ärztekammer Wien empfiehlt Priorisierung bei Impfung

In Österreich wurde bislang auf diesen Teil der Bevölkerung schlichtweg vergessen. Gegenüber stadtpolitik.wien meint die Ärztekammer Wien:
Die Aufnahme von schweren psychischen Erkrankungen in die Priorisierungslisten des CoV-Impfplans sollte von den zuständigen Behörden in Anlehnung an das deutsche Beispiel daher durchaus ins Auge gefasst werden.

Wien prüft

Ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker erklärte auf Nachfrage von stadtpolitik.wien, dass das Thema in der zuständigen Fachabteilung behandelt wird.

Die Details zu Covid-Risikofaktor Psychische Erkrankung auf stadtpolitik.wien

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